Plädoyer für Bibliodiversität Berlin: 6. Kurt Wolff Pressesalon bot wieder Informationen aus erster Hand

Bereits zum sechsten Mal hatte die Kurt Wolff Stiftung gestern Nachmittag zu einem Pressesalon in Berlin geladen. Diesmal fand die Veranstaltung im „Aquarium“ am Kottbusser Tor in Kreuzberg statt.

Britta Jürgs und ihr Vorstandkollege Lörg Sundermeier (Verbrecher Verlag)

Wer nun an viele bunte Fische denkt, liegt falsch, aber nicht so ganz. In den Räumlichkeiten eines ehemaligen Fachgeschäfts für Aquaristik, die nun für soziale, kulturelle und politische Veranstaltungen genutzt werden, konnten die Gäste eine vielfältige Auswahl an Büchern aus unabhängigen Verlagen bewundern, die Farbe in die Welt bringen. „Unsere Veranstaltung lebt von der Diversität. Das macht ihre Qualität aus“, sagte AvivA-Verlegerin Britta Jürgs, die Vorstandsvorsitzende der Kurt Wolff Stiftung, am Rand des Pressesalons.

Trotz hochsommerlicher Temperaturen hatten sich mehr als 50 Journalistinnen  und Journalisten verschiedener Medien und Blogger angemeldet, um sich in persönlichen Gesprächen mit Verlegern und Presseleuten über die Herbstprogramme von 18 Berliner und Nicht-Berliner Verlagen – von Argument bis Wunderhorn – zu informieren. Auch Elfenbein Verleger Ingo Držecnik, der diesjährige Kurt-Wolff-Preisträger war dabei. Viel beachtet wurde auch ein gemeinsamer Büchertisch, der anlässlich des Gastlandauftritts Georgien auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse Übersetzungen georgischer Literatur präsentierte.

Vorhang auf für die unabhängigen Verlage

Mit dabei waren: Argument Verlag, AvivA Verlag, Edition A·B·Fischer, edition fünf,  Elfenbein Verlag, Friedenauer Presse, Größenwahn Verlag, Lukas Verlag, Matthes & Seitz Berlin, Merlin Verlag, Mitteldeutscher Verlag, Satyr Verlag, Theater der Zeit, Verbrecher Verlag, Voland & Quist, Wagenbach Verlag, Wallstein Verlag·und Wunderhorn Verlag.

ml

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