Sieht so die Zukunft des Messestandes aus? Bei Kein & Aber kann man virtuell in Bücher eintauchen

Peter Haag zeigt seine virtuelle Bücherwelt (durch Klick auf Foto zur Demo)

 

Eben läuft auf der Buchmesse in Halle 3.1  D 37 eine „private“ Pressevorführung, bei der Kein & Aber – Verleger Peter Haag zeigen will, wie er sich seit Jahren den idealen Buchmesse-Stand vorstellt. Denn endlich hat er sich seinen Traum erfüllt, der es möglich machen soll, auf der Buchmesse virtuell  in die Welt seiner Bücher einzutauchen: Außen ganz in weiß gehalten, soll im begehbaren Innenraum des Kein $ Aber Cube von 6 x 6 x 5 Metern „Literatur mittels Videomapping zum gemeinschaftlichen Erlebnis werden“.

Kein & Aber hat zum wiederholten Mal den wohl ungewöhnlichsten Stand der Buchmesse (c) Katarina Ivanisevic

In diese Welt sind wir gestern abend schon eingetaucht: Berührt man einen der auf die Rückwand des Standes projizierten Buchcover füllt sich der gesamte Raum mit animierten Motiven des Buches und es stimmt, was Haag sagt: „Man kann den Romanfiguren in Lebensgröße begegnen, Streifzüge durch Schauplätze zu unternehmen und das nicht nur im im Kopf (einen Vorgeschmack gbt es hier).

Haag will aber mit seinem Kein & Aber Cube nicht zum wiederholten Mal nur den ungewöhnlichsten Stand der Buchmesse haben (das war in den Vorjahren etwa ein Aussichtsturm mitten auf dem Messegelände oder dort auch mal ein Biwak-Zelt  – diesmal möchte er miterlebbar das ins Zentrum rücken, was „beim Lesen seit jeher im Mittelpunkt steht und auch zukünftig im Fokus bleiben wird: das ganz persönliche Zusammentreffen mit den Figuren, den Geschichten und der Sprache“.

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