Verlage Bastei Lübbe AG verkauft Mehrheitsbeteiligung am Spieleentwickler Daedalic Entertainment

Der börsennotierte Publikumsverlag Bastei Lübbe AG verkauft Ende Mai einen 41-prozentigen Anteil am Spieleentwickler und -publisher Daedalic Entertainment.

Im Rahmen eines Management-Buy-Outs werden der geschäftsführende Gründungsgesellschafter Carsten Fichtelmann sowie der kaufmännische Geschäftsführer Stephan Harms die Anteile übernehmen.

Für Bastei Lübbe stellt der weitgehende Verkauf seiner Beteiligung einen weiteren Schritt in der vor zwei Jahren gestarteten Konzentration auf das erfolgreiche und profitable Verlagsgeschäft dar.„Mit dem Verkauf eines maßgeblichen Anteils unserer Beteiligung setzen wir die angekündigte Unternehmensstrategie mit der klaren Fokussierung auf das Verlagsgeschäft weiter um“, erläutert Carel Halff, Vorstandsvorsitzender der Bastei Lübbe AG, die Entscheidung.

„Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit dem Management diese gute Lösung für Daedalic gefunden haben. Mit der verbleibenden Minderheitsbeteiligung von 10 Prozent unterstützen wir den Management-Buy-Out und partizipieren an künftigen Wertsteigerungen.“

Daedalic Entertainment ist ein Entwickler und Publisher von Computer- und Videospielen. Das Unternehmen ist jeweils Rekordsieger beim Deutschen Computerspielpreis und beim Deutschen Entwicklerpreis. Aktuell entwickelt Daedalic das Spiel „Der Herr der Ringe – Gollum“. Es ist das erste Spiel, das aus der Gemeinschaft zwischen Daedalic Entertainment und Middleearth Enterprises entsteht.

Basierend auf der Lizenzvereinbarung für „Der Herr der Ringe“ von J.R.R. Tolkien hat Daedalic die Möglichkeit, mehrere Titel zu veröffentlichen.

Carsten Fichtelmann, Gründer und CEO von Daedalic, sagt: „Wir freuen uns, dass wir als Manage-ment von Daedalic die Anteile unseres Mehrheitsgesellschafters übernehmen können. Wir versprechen weiterhin großartige Spiele zu entwickeln und zu vermarkten.“

Der Verkauf erfolgt zu Ende Mai und die Entkonsolidierung bei Bastei Lübbe im Juni. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart.

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