Wolfgang Büscher erhält den Kurt-Tucholsky-Preis 2003

Der Journalist Wolfgang Büscher erhält den mit 5000 Euro dotierten Kurt-Tucholsky-Preis für literarische Publizistik 2003. Büscher bekommt den Preis der Kurt-Tucholsky-Gesellschaft in Berlin für seine literarische Reportage „Berlin-Moskau. Eine Reise zu Fuß“, die im Frühjahr im Rowohlt Verlag erschienen ist. In der Begründung der Jury heißt es, Büscher habe auf einer Fußreise von 82 Tagen mit untrüglichem Spürsinn für den Humor des Grotesken und den Witz des Absurden einen riesigen Raum voller Abenteuer und historischer Reminiszenzen erkundet. „Dieser Reporter hat sich einer Abenteuer- und Parzivalprobe ausgesetzt. Büscher bewegt sich damit auf der Gegenrichtung unserer routinierten Aufmerksamkeit – als fußläufiger Souverän im Geschichtsatlas, dessen Ostseiten wir nur zu gerne überblättern.” Die Auszeichnung wird am 12. Oktober 2003 im Deutschen Theater in Berlin verliehen.

Der Kurt-Tucholsky-Preis wird alle zwei Jahre an deutschsprachige Publizisten oder Journalisten vergeben, die sich in ihren Texten konkret auf zeitgeschichtlich-politische Vorgänge beziehen. Die bisherigen Tucholsky-Preisträger sind Harry Pross, Konstantin Wecker, Heribert Prantl, Kurt Marti und Daniele Dahn.
Hier der Link zur Kurt-Tucholsky-Gesellschaft: http://www.tucholsky-gesellschaft.de

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