Soeben in Leipzig bekannt gegeben: Die Nominierungsliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis

Eben haben Dr. Otto Brunken, der Vorsitzende der Jury zum Deutschen Jugendliteraturpreis, und Mitglieder der Jugendjury im Rahmen der Leipziger Buchmesse ihre Nominierungen zum Deutschen Jugendliteraturpreis bekannt gegeben, der im Herbst auf der Frankfurter Buchmesse verliehen wird.

Nominierungen der Jugendjury

Deborah Froese: In meiner Haut – Aus dem Englischen von Birgitt Kollmann (Beltz & Gelberg)

Graham Gardner: Im Schatten der Wächter – Aus dem Englischen von Alexandra Ernst (Verlag Freies Geistesleben)

Haruki Murakami: Kafka am Strand – Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe (DuMont Verlag)

Lensey Namioka: Ein Meer dazwischen, eine Welt entfernt – Aus dem Englischen von Anna Blankenburg (Beltz & Gelberg)

Morton Rhue: Asphalt Tribe. Kinder der Straße – Aus dem Amerikanischen von Werner Schmitz (Ravensburger Buchverlag)

Anne C. Voorhoeve: Lilly unter den Linden (Ravensburger Buchverlag)

Nominierungen der Kritikerjury

Kategorie Bilderbuch

Georg Bydlinski (Text)/ Jens Rassmus (Illus.): Der Zapperdockel und der Wock (Dachs Verlag)

Chen Jianghong: Han Gan und das Wunderpferd (Moritz Verlag)

Wolf Erlbruch: Die große Frage (Peter Hammer Verlag)

Johann Wolfgang von Goethe (Text)/ Peter Schössow (Illus.): Meeres Stille und Glückliche Fahrt (Hanser Verlag)

Manuela Olten: Echte Kerle (Bajazzo Verlag)

Tony Kushner (Text)/ Maurice Sendak (Illus.): Brundibar (Gerstenberg Verlag)

Kategorie Kinderbuch

Victor Caspak/ Yves Lanois (Text)/ Ole Könnecke (Illus.): Die Kurzhosengang – Aus dem kanadischen Englisch von Andreas Steinhöfel (Carlsen Verlag)

Kate DiCamillo (Text)/ Timothy Basil Ering (Illus.): Despereaux – Aus dem Amerikanischen von Sabine Ludwig (Dressler / dtv junior)

Anna Gavalda: 35 Kilo Hoffnung – Aus dem Französischen von Ursula Schregel (Bloomsbury)

George Saunders (Text)/ Lane Smith (Illus.): Die furchtbar hartnäckigen Gapper von Frip – Aus dem Amerikanischen von Frank Heibert (Bloomsbury)

Jonathan Stroud: Bartimäus. Das Amulett von Samarkand – Aus dem Englischen von Katharina Orgaß und Gerald Jung (cbj)

Edward van de Vendel: Was ich vergessen habe – Aus dem Niederländischen von Rolf Erdorf (Carlsen Verlag)

Kategorie Jugendbuch

Tamara Bach: Busfahrt mit Kuhn (Oetinger Verlag)

Kevin Brooks: Martyn Pig – Aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn (dtv extra)

Melvin Burgess: Doing it – Aus dem Englischen von Andreas Steinhöfel (Carlsen Verlag)

Ron Koertge: Monsterwochen – Aus dem Englischen von Heike Brandt (Carlsen Verlag / dtv)

Dorota Maslowska: Schneeweiß und Russenrot – Aus dem Polnischen von Olaf Kühl (Kiepenheuer & Witsch)

Uri Orlev: Lauf, Junge, lauf – Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler (Beltz & Gelberg)

Kategorie Sachbuch

Niels Boeing: Nano?! Die Technik des 21. Jahrhunderts (Rowohlt Berlin)

Claudia Eberhard-Metzger (Text)/ Charlotte Kerner (Text & Hrsg.)/ Renate Ries (Text): Sternenflug und Sonnenfeuer (Beltz & Gelberg)

Andreas Eschbach: Das Buch von der Zukunft. Ein Reiseführer (Rowohlt Berlin)

Anne Möller: Nester bauen, Höhlen knabbern. Wie die Insekten für ihre Kinder sorgen (Atlantis Verlag)

Lila Prap: Warum? (Bajazzo Verlag)

Peter Sís: Der Baum des Lebens -Aus dem Amerikanischen von Hartmut Schickert (Hanser Verlag)

Die Jugendjury setzt sich aus sechs über die Bundesrepublik verteilten Leseclubs zusammen: aus der Jubu-Crew Göttingen, der Jugendbuchjury des Friedrich-Spee-Gymnasiums Trier, dem Jugendleseclub der Stadtbücherei Landshut, der Jungen Jury der Konrad-Duden-Schule Bad Hersfeld, den Luftis der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft in Neubrandenburg und der Moerser-Jugendbuch-Jury.

Der Kritikerjury gehören an: Dr. Otto Brunken (Vorsitz), Dr. Susanne Becker, Dr. Claudia Blei-Hoch, Dr. Stefan Hauck, Dr. Stephanie Jentgens, Uta Kirchner, Walter Mirbeth, Dr. Isa Schikorsky und Monika Trapp.

Ein Katalog mit den Begründungen der Jury zu allen nominierten Büchern ist ab Ende April 2005 beim Arbeitskreis für Jugendliteratur http://www.jugendliteratur.org erhältlich. Stifter des Preises ist das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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