Sherko Fatah mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet, Förderpreise an Olga Grjasnowa und Marin Kordić

Die Robert Bosch Stiftung hat heute Abend in der Allerheiligen-Hofkirche der Münchner Residenz den 31. Adelbert-von-Chamisso-Preis verliehen: Der Schriftsteller Sherko Fatah wurde für sein bisheriges Gesamtwerk geehrt, insbesondere für seinen jüngsten Roman Der letzte Ort (Luchterhand). Olga Grjasnowa erhielt den Chamisso-Förderpreis für ihren zweiten Roman Die juristische Unschärfe einer Ehe (Hanser), Martin Kordić für seinen Debütroman Wie ich mir das Glück vorstelle (Hanser).

Mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ehrt die Robert Bosch Stiftung herausragende auf Deutsch schreibende Autoren, deren Werk von einem Kulturwechsel geprägt ist. Der Chamisso-Preis ist mit 15.000 Euro, die Förderpreise sind mit je 7.000 Euro dotiert. Mit der Preisverleihung ist eine umfassende Begleitförderung der Autorinnen und Autoren verbunden. Traditionell werden ihre Lesereisen und Auftritte sowie ihre Teilnahme an Schreibwerkstätten in Schulen unterstützt.

Am Freitag, 6. März, 20 Uhr, lesen die Preisträger im Literaturhaus München aus ihren Werken. Lerke von Saalfeld moderiert den Abend.

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