Ronan Bennetts Roman “Zugzwang” als bestes Buch zum Thema Schach ausgezeichnet

Im Rahmen eines feierlichen Empfangs wurde Ronan Bennetts Roman Zugzwang gestern Abend in Berlin von der Emanuel Lasker Gesellschaft mit dem „Preis für das beste Buch zum Thema Schach“ ausgezeichnet.

Dorothee Grisebach, die Programmleiterin von Bloomsbury Berlin, nahm den Preis entgegen und verlas einige Dankesworte des Autors, der selber ein begeisterter Schachspieler ist.

Zugzwang ist ein historischer Thriller, der rund um das St. Petersburger Schachturnier von 1914 spielt. Am Vorabend des Ersten Weltkriegs und der Russischen Revolution erschüttern zwei brutale Morde die Stadt. Der Psychoanalytiker Spethmann wird verdächtigt und beginnt daraufhin, selbst riskante Nachforschungen anzustellen. Er kommt einem skandalösen Mordkomplott auf die Spur: Russische Sozial-Revolutionäre planen einen Anschlag auf den Zaren. Mit Hilfe des Schachgenies Avrom Rozenthal, dem Favoriten im bedeutenden Petersburger Schachturnier, hoffen sie in die Nähe Alexanders II. zu gelangen. Rozenthal ist ein Patient Spethmanns. Die Figur Rozenthals ist angelehnt an die Person des Schach-Großmeisters Akiba Rubinstein, der bei dem Turnier in St. Petersburg 1914 als Favorit galt, sich aber wider Erwarten nur im Mittelfeld platzieren konnte.

Emanuel Lasker gewann damals dieses wichtige Turnier. Der „Preis für das beste Buch zum Thema Schach“ wird in diesem Jahr erstmalig von der Emanuel Lasker Gesellschaft www.laskergesellschaft. de vergeben. Es ist einer von drei Lasker-Kultur-Preisen, mit denen die Emanuel Lasker Gesellschaft die kulturellen Aspekte des Schachs fördern möchte.

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