Robert Menasse erhält Donauland-Sachbuchpreis

Der Schriftsteller Dr. Robert Menasse wird mit dem diesjährigen Donauland-Sachbuchpreis ausgezeichnet. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird am 12. Dezember im Rahmen eines Festaktes in Wien übergeben. Die Laudatio hält Frank-Walter Steinmeier.

In der Begründung der Jury heißt es: „Mit Robert Menasse ehrt das Kuratorium des Stiftungsfonds das Werk eines überzeugten Demokraten und eines europäischen Autors, der mit seinen Beiträgen kontinuierlich den kulturellen und politischen Diskurs bereichert.“

In seinem Werk setze sich Robert Menasse „mit unserer Geschichte, insbesondere mit ihren menschengemachten Tragödien und Krisen auseinander“, so die Jury weiter. „Er fordert, unerschrocken und ehrlich über die Ursachen vergangener Katastrophen zu diskutieren und zu fragen, was wir heute verändern müssen, um Wiederholungen historischer Fehler und Irrtümer zu vermeiden. Sein Werk beschreibt und reflektiert die menschliche Handlungsfähigkeit, stiftet zum Nachdenken an und befördert notwendige Debatten unserer Zeit. Dabei erschafft Menasse das Bild einer menschlichen Zukunft, auf die wir Europäer uns beziehen können.“

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