Preisträger des Seume-Preises 2003 ist Wolfgang Büscher

Am 6. Dezember 2003 wird im Rathaussaal Grimma im Rahmen Veranstaltung des Internationalen Johann-Gottfried-Seume-Vereins „Arethusa e.V.“, der Seume-Preis 2003, an Wolfgang Büscher für sein Buch „Berlin-Moskau. Eine Reise zu Fuß“ (Rowohlt, Hamburg), verliehen.

Wolfgang Büscher, geboren 1951 in Volksmarsen bei Kassel, hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht, unter anderem 1998 “Drei Stunden Null, Deutsche Abenteuer” (Alexander Fest Verlag, Berlin) und wurde mit dem Journalistenpreis der deutschen Zeitungen, dem Theodor-Wolff-Preis 2002 in der Kategorie “Allgemeines” für den Beitrag “Land der Väter”, ausgezeichnet.

Unter 115 vorliegenden literarischen und journalistischen Texten überzeugte das Buch durch seine Qualität, etwa in seiner Sprache, in seiner Erzählweise; und nicht zuletzt durch diese außerordentliche Reise „aus eigener Kraft“.

Der Johann-Gottfried-Seume-Verein „ARETHUSA“ e.V., gegründet 1998 im sächsischen Grimma, hat sich nicht nur zum Ziel gesetzt, das Reisen aus eigener Kraft zu propagieren, sondern Person, Werk und literarisches wie personelles Umfeld Johann Gottfried Seumes (1763 Poserna – 1810 Teplitz) wieder stärker ins Bewusstsein zu rücken.

Jüngstes Ergebnis der Vereinsaktivitäten ist die Einrichtung eines „Seume-Hauses“ in Grimma, Markt 11, in jenem mehr als 500 Jahre alten Haus, in welchem Seume als Korrektor des Klassiker-Verlegers Georg Joachim Göschen vier Jahre lang wirkte.

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