Mirjam Pressler für ihr literarisches Werk mit Buber-Rosenzweig-Medaille ausgezeichnet

Mirjam Pressler
© Karen Seggelke/
Beltz & Gelberg

Die Autorin Mirjam Pressler wird am kommenden Sonntag mit der Buber-Rosenzweig-Medaille ausgezeichnet. Die Medaille wird im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der Woche der Brüderlichkeit in Kassel verliehen – für „ihr herausragendes literarisches und übersetzerisches Werk“.

In der Presseinformation des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit e. V. heißt es: In ihren Romanen und Erzählungen, die nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Erwachsene ansprechen, habe Pressler es vermocht, jüdisches Leben in der Zeit des Nationalsozialismus und danach dem deutschen Publikum, insbesondere den nachwachsenden Generationen, erzählerisch nahe zu bringen. Ihre schonungslose und mutige Darstellung „beschädigter Kindheiten“ müsse als Plädoyer für eine offene und tolerante Gesellschaft begriffen werden. Mit ihren Übersetzungen aus dem Hebräischen, Jiddischen und Niederländischen sei es ihr zudem gelungen, Fremdheiten abzubauen und ein differenziertes, vielschichtiges Bild der israelischen Gesellschaft in der Folge des Holocaust zu vermitteln.

Mirjam Pressler hat mehr als 30 eigene Kinder- und Jugendbücher verfasst, die meisten davon sind bei Beltz & Gelberg erschienen, darunter: Ich sehne mich so. Die Lebensgeschichte der Anne Frank, Malka Mai sowie Ein Buch für Hanna.

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