LUCHS-Preis September für Stephen Collins “Der gigantische Bart, der böse war”

Der von der ZEIT und Radio Bremen monatlich vergebene LUCHS-Preis für Kinder- und Jugendliteratur geht im September an Stephen Collins für Der gigantische Bart, der böse war (Atrium). Die Graphic Novel wurde von Tim Jung aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt. Jurymitglieder sind: Karsten Binder, Maria Linsmann, Brigitte Jakobeit und Hartmut El Kurdi. Den Juryvorsitz hält ZEIT-Redakteurin Katrin Hörnlein.

Der aktuelle Preisträger wird am 4. September um 15.20 bei Radio Bremen vorgestellt.Das Gespräch zum Buch ist online abrufbar unter www.radiobremen.de/funkhauseuropa.

Zum Buch: Dave lebt auf einer Insel, die von allen “Hier” genannt wird. Alles außerhalb der Insel ist “Dort” und gilt als Ort von Chaos und Unordnung. Das Dort ist ein Ort, vor dem alle Inselbewohner Angst haben. Als Dave auf einmal ein Bart wächst, der unnatürlich schnell wuchert und auch durch abschneiden nicht in Zaum zu halten ist, gerät das “Hier” in Chaos und der Bart wird zum Symbol des Bösen.

„Die Geschichte wechselt zwischen Absurdität, Tragik und Komik, mal ist sie Schauergeschichte, mal Satire, mal Science-Fiction und mal eine philosophisch-psychologische Metapher. Denn das ‚Dort‘ und der Bart, das Fremde, das Unbekannte, das Wilde, es bedroht die Ordnung und die Sicherheit, aber bringt auch Leben in die Bude“, urteilt LUCHS-Jurymitglied Hartmut El Kurdi.

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