Literaturpreis des Fonds der Chemischen Industrie für „Alles NANO oder was?“

Der Literaturpreis des Fonds der Chemischen Industrie geht 2014 an Professor Dr. Gerd Ganteför und sein Sachbuch „Alles NANO oder was? Nanotechnologie für Neugierige“, das im Verlag Wiley-VCH erschienen ist. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Die Entscheidung für Professor Gerd Ganteför und sein Werk fiel, weil er „den Leser von der ersten Zeile an mit auf eine spannende, abwechslungsreiche Tour durch die faszinierende Nano-Welt“ nimmt. Das betonte FCI-Vorsitzender Andreas Kreimeyer bei seiner Laudatio zur Preisverleihung, die heute im Rahmen der Mitgliederversammlung des Verbandes der Chemischen Industrie in Frankfurt stattfand. Der Fonds-Literaturpreis würdigt Autoren, die zu einem größeren Verständnis chemiebezogener Themen beitragen.

Was ist Nanotechnologie? Wo kommt sie bereits zum Einsatz? Was kann sie in Zukunft leisten? Und welche Gefahren sind mit ihr verbunden? All diese Fragen beantwortet Gerd Ganteför, Professor für Physik, in „Alles NANO oder was?“. Und das tut er, so hieß es weiter in der Laudatio, „mit der Souveränität des Kenners dieses facettenreichen Wissenschafts- und Forschungsgebietes ansprechend und attraktiv“. Das Buch leiste einen „überfälligen und wohltuenden Beitrag zu einer sachorientierten Auseinandersetzung mit einer modernen, unverzichtbaren Technologie, deren öffentliche und mediale Wahrnehmung und Darstellung oft von Vorurteilen geprägt ist“.
Neben „Alles NANO oder was?“ erschien bei Wiley-VCH ein weiterer Titel von Professor Ganteför: das Buch „Klima – der Weltuntergang findet nicht statt“. Hier bietet Ganteför verlässliche Orientierung zu dem emotional diskutierten Thema Klimawandel. Er prüft die gängigen Argumente, Mythen und Legenden unabhängig und wissenschaftlich fundiert und leistet so wichtige Aufklärungsarbeit.

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