Lindgren-Kinderbuchpreis an Philip Pullman und Ryoji Arai

Der dritte Astrid-Lindgren-Preis ist im schwedischen Vimmerby dem britischen Autor Philip Pullman und dem japanischen Illustrator Ryoji Arai zuerkannt worden. Die 2002 nach dem Tod der Autorin von Kinderbuchklassikern wie “Pippi Langstrumpf” von Schwedens Regierung gestiftete Auszeichnung ist mit 530.000 Euro der höchstdotierte Kinderbuchpreis der Welt. Die diesjährige Auszeichnung wird am 25. Mai in Stockholm von Schwedens Kronprinzessin Victoria überreicht.

In der Begründung der Jury heißt es, Pullman sei ein “meisterhafter Erzähler in einer Vielzahl von Genres vom historischen Roman über Phantasie bis zu Sozialrealismus und komischer Parodie”. In deutscher Übersetzung sind von dem 1946 geborenen Briten Bücher wie Der Goldene Kompass, Das magische Messer und Das Bernstein-Teleskop im Hardcover bei Carlsen erschienen sowie im Taschenbuch als Parallelausgabe bei Carlsen und Heyne.

Ryoji Arai wurde als “Illustrator mit ausgeprägt persönlicher Ausstrahlungskraft” ausgezeichnet.

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