Kulturbehörde Hamburg lobt wieder Buchhandlungspreis

Zum zweiten Mal vergibt die Kulturbehörde Hamburg einen Preis für besonders engagierte inhabergeführte Buchhandlungen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und “würdigt die wichtige Rolle, die der Buchhandel in der Stadt spielt, indem er wesentlich zur Pflege der literarischen Kultur beiträgt”.

Zusätzlich wird ein Förderpreis in Höhe von 2.000 Euro für Buchhandlungen vergeben, die auf besondere Themen spezialisiert sind. Auch in diesem Jahr sind die Hamburgerinnen und Hamburger aufgerufen, für beide Preise Buchhandlungen vorzuschlagen. Vorschläge können bis zum 23. Juni 2016 mit einer kurzen Begründung an buchhandlungspreis@kb.hamburg.de geschickt werden. Die Preisträger werden von einer Jury auf Grundlage dieser Vorschläge ausgewählt. Die Preise werden im Rahmen der „Langen Nacht der Literatur“ am 3. September 2016 in der Hamburger Kunsthalle von Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler überreicht.

Für den Buchhandlungspreis können Buchhandlungen vorgeschlagen werden, die sich nicht ausschließlich an aktuellen Trends und Bestseller-Listen orientieren, sondern auch Literatur abseits des Mainstreams berücksichtigen. Der Förderpreis kann an Fachbuchhandlungen verliehen werden, die eine besondere Kompetenz im angebotenen Segment besitzen.

Die Buchhandlungen sollten sich außerdem durch einen besonderen Service auszeichnen. Das kann eine exzellente Beratung sein, aber auch andere für Kunden wichtige Angebote umfassen – zum Beispiel Veranstaltungen im Bereich Literatur und Literaturvermittlung, durch die die Buchhandlung zum besonderen Treffpunkt für Literaturinteressierte wird. Die Buchhandlungen sollten zukunftsorientiert sein. Das kann beispielsweise heißen, möglichst bewusst mit den Möglichkeiten des internetgestützten Geschäfts umzugehen.

2014 wurde der Buchhandlungspreis zum ersten Mal vergeben. Er ging an die Buchhandlung Christiansen in Ottensen.

Mitglieder der Jury sind in diesem Jahr Dr. Thomas Andre (Hamburger Abendblatt), Nicole Christiansen (Preisträgerin 2014), Dr. Antje Flemming (Kulturbehörde Hamburg), Carola Markwa (Börsenverein des deutschen Buchhandels), Prof. Dr. Rainer Moritz (Literaturhaus Hamburg) und Rita Schmitt (Hamburger Öffentliche Bücherhallen).

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