Jürgen Ponto-Stiftung vergibt Literaturpreis an Birgit Birnbacher

In diesem Jahr geht der mit 15.000 Euro dotierte Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung zur Förderung junger Künstler an Birgit Birnbacher. Die Autorin wird für ihren Debütroman Wir ohne Wal ausgezeichnet.

„Sachlich und poetisch zugleich, hart und weich, realistisch, doch auch ins Irreale gleitend – schöner Roman über junge Menschen in erstaunlich sicherer Sprache“, so das Resümee von Professor Dr. Hans-Martin Gauger, Fachkurator der Jürgen Ponto-Stiftung für den Bereich Literatur. Zusammen mit dem Schriftsteller Arnold Stadler und dem Autor und Literaturkritiker Christoph Schröder zeichnet er für die Auswahl der Literaturpreisträger verantwortlich.

Der Preis wird am 17. November im Literaturhaus in Frankfurt am Main verliehen. Der Roman Wir ohne Wal erscheint im September im Verlag Jung und Jung in Salzburg. Birgit Birnbacher wurde 1985 in Schwarzach im Pongau/Österreich geboren. Sie studierte Soziologie in Salzburg und war als diplomierte Behindertenpädagogin in der Kinder- und Jugendarbeit tätig, unter anderem in Äthiopien und Indien. Sie lebt in Salzburg und arbeitet als Soziologin in den Bereichen Generationenwohnen und Stadtteilarbeit.

Die Jürgen Ponto-Stiftung vergibt den Literaturpreis an junge Autoren, die an ihrem ersten umfangreichen Buchmanuskript arbeiten und eine besondere literarische Begabung erkennen lassen. Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderen Martin Mosebach, Einar Schleef, Arnold Stadler, Kurt Drawert, Zoë Jenny, Andreas Maier, Zsuzsa Bánk und Reinhard Kaiser-Mühlecker.

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