Jahrespreise 2003 der deutschen Schallplattenkritik

Am Sonntag, 16. November, werden im Berliner Musikinstrumenten-Museum in Anwesenheit von Staatsministerin Christina Weiss die Jahrespreise der deutschen Schallplattenkritik vergeben.

Liedermacher Reinhard Mey und der Plattenproduzent Richard Weize, erhalten Ehrenurkunden für ihr Lebenswerk.

Besonderes Gewicht liegt in diesem Jahr auf der Alten Musik: Händels Oper Deidamia unter der Leitung von Alan Curtis wird ebenso ausgezeichnet wie eine CD-Serie zu den Orgeln von Gottfried Silbermann, dessen 250. Todestag in diesem Jahr begangen wurde. Auch für Marc Minkowskis Neueinspielung von Berlioz’ Symphonie fantastique wurden historische Instrumente herangezogen. Eine Ehrenurkunde geht zudem an den katalanischen Gambisten Jordi Savall.

Ferner erschien der Jury im Klassik-Bereich eine Neuaufnahme sämtlicher Violinsonaten Beethovens von Augustin Dumay und Maria João Pires preiswürdig. Im Pop/Rock-Sektor geht eine Auszeichnung an die Songwriterin Aimee Mann und ihr neues Album Lost in Space. Mit dem Saxophonisten Wayne Shorter und seinem Album Alegrìa wird ein Altmeister des Jazz geehrt. György Kurtágs Signs, Games und Messages stehen für die Neue Musik ein.

Und das erste Mal seit drei Jahren ist auch wieder ein Hörbuch dabei: Dirk Bachs „vielstimmige„ Lesung von Walter Moers’ 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär .

Der Preis der deutschen Schallplattenkritik feiert in diesem Jahr sein vierzigjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wird bei der Jubiläumsmatinee mit der Preisverleihung auch das Buch „Ausgezeichnet!„ vorgestellt, in dem alle bisherigen Jahrespreisträger versammelt sind.

Weitere Informationen finden Sie ab dem 13.11. unter :
www.schallplattenkritik.de

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