HörKules und HÖRkulino: Die Sieger heißen „Tintentod“ und „Die kleine Hexe“.

Für knisternde Spannung war gesorgt. Rund 150.000 Hörbuchfans gaben ihre Stimme via Internet und Postkarte ab. Die von Rainer Strecker gelesene Fassung von Cornelia Funkes „Tintentod“, erschienen bei Jumbo/GoyaLiT hat den Hörbuch-Publikumspreis HörKules (Foto) gewonnen. Mit dem Kinderhörbuch-Publikumspreis HÖRkulino wurde das Hörspiel „Die kleine Hexe“, erschienen bei DAV mit den Sprechern Laura Maire, Andreas Pietschmann, Jens Warczeck u.a. ausgezeichnet. Beide Preise wurden am 15. März im Rahmen der WDR-Gala des Deutschen Hörbuchpreises in Köln verliehen.

Bis zum letzten Wahltag am 15. Februar 2009 blieb es spannend. Erst als die zweite Voting-Runde für den HörKules und den HÖRkulino abgeschlossen wurde, war endgültig klar, wer die beiden Hörbuch-Publikumspreise des deutschen Buchhandels in diesem Jahr gewinnt.

Auf die Plätze zwei und drei konnten sich beim HörKules platzieren: Ken Folletts „Die Tore der Welt“ gelesen von Vorjahresgewinner Joachim Kerzel (Lübbe Audio) sowie die von Monica Bleibtreu gelesene Fassung von Andrea Maria Schenkels „Tannöd“ (Hörbuch Hamburg). Beim Kinderhörbuch-Publikumspreis HÖRkulino kam Philip Pullmans Hörspiel „Der Goldene Kompass“, Autor: Philip Pullman mit den Sprechern Jürgen Thormann, Kelly Darboven, Jens Wawrczeck, Douglas Welbat u.a. (Jumbo/GoyaLiT) auf Platz zwei. Torsten Michaelis Lesung über Rosemary Sutcliffs „Troja“ (Patmos) musste sich, knapp geschlagen, mit dem dritten Platz begnügen.

Die Entscheidungsfindung darüber, wer die beiden begehrten Auszeichnungen erhält, begann bereits im September 2008. Ein sachkundig besetztes Gremium aus Buchhändlern und Buchhändlerinnen hatte je eine 30 Titel umfassende Auswahlliste für die Wahl zum HörKules und HÖRkulino 2009 aufgestellt. Aus dieser Liste bestimmten die Hörbuch-Fans bis 31. Dezember 2008 ihre Spitzenreiter für die nur noch jeweils 10 Titel umfassende Shortlist. Seit 1. Januar 2009 konnten die Hörbuch-Fans nun im zweiten Wahlgang auf der Internetplattform www.hoerkules.de den endgültigen Preisträger bestimmen.

Der HörKules wurde 2009 zum neunten Mal vergeben, der HÖRkulino zum zweiten Mal. „HörKules und HÖRkulino sollen dem Urteil der vielen Hörbuch-Fans in der Öffentlichkeit Gehör verschaffen“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter der Buchwerbung der Neun GmbH und Erfinder der beiden Preise, Christian Rospleszcz, sein Engagement. WDR, FOCUS, das HörBuch-Magazin, der Deutsche Hörbuchpreis und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels zählen zu den Unterstützern der Preisverleihungen.

Der Designer der Gewinnerskulpturen für den HörKules und HÖRkulino Hendrik Dorgathen, ist Professor an der Kunsthochschule Kassel. Hendrik Dorgathen schuf neben seinen illustratorischen Arbeiten für Verlage, Zeitschriften und Magazine (z.B. für „Die Zeit“, SZ-Magazin, FAZ, Geo und New York Times) Comic-Bücher und Animationsfilme. Er arbeitete für den Musiksender MTV, für Theater-Inszenierungen, für internationale Spielfilme, für die Expo 2000 in Hannover und für das Smithsonian Institute in Washington.

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