Guttenberg-Biographen Eckart Lohse und Markus Wehner als „Journalisten des Jahres“ ausgezeichnet

Eckart Lohse und Markus Wehner

Im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung im Deutschen Historischen Museum (DHM) in Berlin ehrte die Branchenzeitschrift “medium magazin” gestern Abend die “Journalisten des Jahres”. Der Preis “Journalist des Jahres” ging an das Autorenduo Eckart Lohse (l.) und Markus Wehner.

Die beiden Politikredakteure der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung wurden für ihre akribische Politikbeobachtung ausgezeichnet, die 2011 in der bei Droemer erschienenen Biographie „Guttenberg“ gipfelte, das einen Tag vor dem Rücktritt des Verteidigungsministers, Karl Theodor zu Guttenberg, der Presse vorgestellt wurde.
Die Jury begründete ihre Entscheidung mit der unbestechlichen, journalistischen Arbeit der beiden Autoren: „Während der Medien-Mainstream den damaligen Verteidigungsminister als neue Lichtgestalt der deutschen Politik feierte, recherchierten die beiden über zwei Jahre hinweg hartnäckig und unbeeinflusst von vorgefassten Meinungen für ihre Biografie über Karl Theodor zu Guttenberg. Das Ergebnis war eine tiefgründige, kritische Analyse von Person und Politik, die von bestem unabhängigen Journalismus zeugt und die Berichterstattung von FAZ und FAS in der Causa Guttenberg erheblich stützte.“

Eckart Lohse, geboren 1963, ist seit 1994 politischer Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), seit 2003 leitet er das Berliner Büro der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS). Er beobachtet und beschreibt vor allem die Entwicklungen in CDU und CSU und die Verteidigungspolitik.

Markus Wehner, geboren 1963, ist seit 1996 Redakteur der FAZ. Er berichtete fünf Jahre lang als Korrespondent aus Moskau. Seit 2004 ist er Redakteur im Hauptstadtbüro der FAS, sein Augenmerk liegt auf den Geheimdiensten und auf der politischen Linken.

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