Gestern in München verliehen: Der 25. Geschwister-Scholl-Preis an „Klaras NEIN“ von Soazig Aaron

Gestern erhielt Soazig Aaron für ihr Buch Klaras NEIN (aus dem Französischen von Grete Osterwald, mit einem Vorwort von Jorge Semprun, Friedenauer Presse, ISBN 3-932109-32-5) den Geschwister-Scholl-Preis 2004 [mehr…]. Vor rund 700 geladenen Gästen nahm die französische Autorin den mit 10.000 Euro dotierten Preis entgegen.

Überreicht wurde er von den beiden Stiftern, vertreten durch Dr. Rosemarie von dem Knesebeck, Vorsitzende des Landesverbands Bayern im Börsenverein des Deutschen Buchhandels, und dem Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München Christian Ude. Die große Aula und der fest mit den Geschwistern Scholl verbundene Lichthof der Ludwig-Maximilians-Universität München boten den festlichen Rahmen für die Feierstunde und den anschließenden Empfang.

Zur 25. Verleihung der Auszeichnung habe man keine würdigere Preisträgerin als Soazig Aaron finden können, sagte Christoph Buchwald in seiner Laudatio. Das Buch zeuge wie kaum ein Werk der jüngsten Literatur „von geistiger Unabhängigkeit und ist geeignet, moralischen, intellektuellen Mut zu fördern und dem verantwortlichen Gegenwartsbewusstsein wichtige Impulse zu geben“, sagte Buchwald mit Blick auf die Statuten des Preises. „Und das auf dem höchstmöglichen ästhetisch-literarischen Niveau.“

Informationen zum Geschwister-Scholl-Preis sowie die Laudatio von Christoph Buchwald sind unter http://www.buchhandel-bayern.de nachzulesen.

Foto: Christoph Buchwald, Christian Ude, Soazig Aaron, Dr. Rosemarie von dem Knesebeck (v.l.n.r, Foto: Christine Strub)

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