Erzbischof Desmond Tutu erhält den Marion Dönhoff Preis 2007 / Förderpreis geht an die Kreisau-Initiative Berlin e.V.

Die Wochenzeitung DIE ZEIT, die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und die Marion Dönhoff Stiftung vergeben am 2. Dezember 2007 zum fünften Mal den „Marion Dönhoff Preis für internationale Verständigung und Versöhnung“. Er geht im Sinne der Gräfin an „Menschen, die wissen, worum es geht“. Hauptpreisträger ist in diesem Jahr Erzbischof Desmond Tutu. Der Förderpreis geht an die Kreisau-Initiative Berlin e. V.

Hunderte Leser sind dem Aufruf der ZEIT gefolgt und haben Personen und Organisationen nominiert, die sich im Geiste Marion Dönhoffs engagieren. Die Jury, bestehend aus Theo Sommer (DIE ZEIT), Manfred Lahnstein (ZEIT-Stiftung), Hermann Graf Hatzfeldt (Marion Dönhoff Stiftung), Helmut Schmidt, Richard von Weizsäcker, Lord Ralf Dahrendorf, Fritz Stern, Janusz Reiter und Anne Will, hat aus den Vorschlägen der ZEIT-Leser die Preisträger ausgewählt.

Theo Sommer (Vorsitzender der Jury): „Bischof Tutu erhält den Marion Dönhoff Hauptpreis als Anerkennung seines unerschütterlichen Engagements für einen gewaltlosen Wandel in der Gesellschaft Südafrikas.“

Den „Marion Dönhoff Förderpreis für internationale Verständigung und Versöhnung“ in Höhe von 10.000 Euro erhält die Kreisau-Initiative Berlin e.V. „Die Auszeichnung würdigt die ehrenamtliche Tätigkeit eines Vereins, der das Vermächtnis des Widerstandes gegen Hitler für die Aussöhnung zwischen Polen und Deutschen im demokratischen Europa fruchtbar macht“, sagt Theo Sommer. „Mit den gewählten Preisträgern werden zwei Themenfelder abgedeckt, die der Gräfin Zeit ihres Lebens sehr am Herzen lagen: Südafrikas Befreiung vom Joch der Apartheid und der deutsche Widerstand gegen Hitler.“

Der Marion Dönhoff Preis 2007 wird am 2. Dezember 2007, 11.00 Uhr, im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg im Rahmen eines Festaktes verliehen.

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