Dietrich Oppenberg-Medienpreis für junge Journalisten geht an Mithu M. Sanya

„Auf 27 Zeichen in eine andere Galaxie“ – Der Radiobeitrag von Mithu M. Sanya wurde für seinen hohen Informationsgehalt und seine unterhaltsame Originalität mit dem ersten Platz des Dietrich Oppenberg-Medienpreises für junge Journalisten und 2.500 Euro Preisgeld bedacht.

Mithu M. Sanyas Reportage, die auf WDR 5 im Rahmen der Sendung „Scala“ ausgestrahlt wurde, leitet den Hörer durch gemütliche Kinder-Lesewelten in den multimedialen Alltag von Schülern, Lehrern und Bibliothekaren. „Sie provoziert mit launischen Fakten, informiert über neue Thesen aus der Leseforschung und stellt neue Wege des Lesemarketings vor. Das Thema „Spaß am Lesen“ steht im Vordergrund und wird kontrastreich, witzig und informativ aufgearbeitet“, so die Begründung der Jury.

Den zweiten Platz (1.500 Euro) belegte der Radiobeitrag „Geschichten aus der Schmökerecke/Wie man die Liebe zum Lesen weckt“ von Beate Herkendell. Die Journalistin bereitete für SWR2 die aktuellsten Erkenntnisse aus der Leseforschung auf und reichte einen lehrreichen Rundum- und Ausblick ein. Platz drei (1.000 Euro) belegte Susanne Sobkos Beitrag „Die Bücher mussten zum Anfassen sein“ über eine Privatbibliothek in Bad Salzungen. Der Artikel erschien im Lokalteil der Südthüringer Zeitung. Ein Sonderpreis (1.000 Euro) ging an die Redaktion einer Sonderbeilage der Frankfurter Rundschau FRplus Wissen & Bildung zum Thema Analphabetismus.

Die Mitglieder der Jury sind neben Heinrich Meyer, Geschäftsführer der Stiftung Presse.-Haus NRZ und Herausgeber der NRZ und Helmut Heinen, Präsident Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger und Verleger der Kölnischen Rundschau Professor Dr. Klaus Ring, Wissenschaftlicher Direktor der Stiftung Lesen, Gabriele Bartelt-Kircher, Leiterin der Journalistenschule Ruhr, Karin Großmann, Chefreporterin der Sächsischen Zeitung, Dr. Richard Kiessler, Chefredakteur NRZ, und Hans Riebsamen, Redakteur Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.

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