Die Berliner Katzengraben-Presse erhält den V.O. Stomps-Preis

Auf der Mainzer Minipressen-Messe, die am Sonntag zu Ende ging, erhielt Christian Ewald, Verleger der Katzengraben-Presse in Berlin, den mit 3.500 Euro dotierten V.O. Stomps-Preis der Landeshauptstadt Mainz. Der mit 1.500 Euro dotierte Förderpreis ging an die Schweizer SchwarzHandPresse.

Mit dem Preis würdigt die Jury die hervorragende verlegerische Leistung von Christian Ewald. Bei seinen Büchern überlasse der gelernte Grafiker nichts dem Zufall, so die Begründung. „Jedes Buch wird in einer Auflage von 999 Exemplaren in Handarbeit hergestellt. Geschrieben, gebunden, genäht, alles von Hand. Hinzu kommen Vorzugs- und Unikatausgaben.“ Das „Columbus-Buch“, ein Leporello, bei dem Wellpappe als Trägermaterial für den Text ausgewählt wurde, stehe ganz in der Tradition von Victor Otto Stomps, der das Material aus der Not der Zeit heraus benutzte. „Die Bücher der Katzengraben-Presse sprechen alle Generationen an, beim Durchblättern begegnet man handwerklicher Fertigkeit, sehr viel Ideenreichtum und einer großen Wertschätzung für das Medium Buch an sich.“

Der Förderpreis 2013 wird an die seit 1992 von Ursula und Theo Hurter betriebene SchwarzHandPresse vergeben. In der SchwarzHandPresse erscheinen in enger Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern Bücher, Grafikmappen, Lyrikbände und eine günstige, künstlerisch ansprechende Publikationsreihe als Reihe ohne Namen.

Informationen unter www.minipresse.de

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.