„Deutscher Gartenbuchpreis“ zum dritten Mal auf Schloss Dennenlohe verliehen

Na, wenn das keine Idee für ein Sonderfenster oder einen Büchertisch ist: Auf Schloss Dennenlohe wurden zum dritten mal die besten Gartentitel ausgezeichnet. Hier alle Preisträger:

Fröhliche Presiträger im edlen Rahmen auf Schloss Dennenlohe

„Eigentlich hätten alle Einsendungen einen Preis verdient“, lobt Robert Freiherr von Süsskind, Initiator des von der stihl-Gruppe www.stihl.de gesponsorten „Deutschen Gartenbuchpreises“, das „insgesamt sehr hohe Niveau aktueller Gartenliteratur“.

In der Kategorie Bester Ratgeber belegte „Alles über Pflanzenvermehrung“ von Wolfgang und Marco Kawollek, erschienen im Verlag Eugen Ulmer, den ersten Platz. „Dieser Ratgeber hat das Potential zum Standardwerk zu werden“, waren sich die Juroren ob der „praxisorientierten und fachlich fundierten“ Inhalte einig. Auf dem zweiten Platz folgte der Ratgeber „Knotengärten“ von Kristin Lammerting (BLV )und auf Platz drei „Pflanzen Schnitt-Box“ von Hansjörg Haas (Gräfe und Unzer).

Als Bester Bildband gewann „Colours – Blütenträume in allen Farben“ von Tina & Horst Herzig (BLV Buchverlag). Die Experten lobten die besonders ansprechende Ästhetik des Werkes und die bemerkenswerte Leistung des Fotografen. Die Wahl des zweiten und dritten Platzes fiel auf: „Besondere Frauen und ihre Gärten“ von Eva Kohlrusch und Gary Rogers, vom Callwey Verlag und „Blühendes Westfalen“ von Ursel Borstell und Anja Birne, erschienen im Mercator Verlag.

„Die Rolle der Frau in der Entwicklung der Gartenkunst wurde bisher noch nie so thematisiert“, so die Begründung der Jury-Mitglieder bei der Vergabe des ersten Platzes in der Kategorie Bestes Buch über Gartengeschichte an den Titel „Die Damen mit dem grünen Daumen“ von Claudia Lanfranconi und Sabine Frank aus dem Elisabeth Sandmann Verlag. An zweiter Stelle platzierten sich „Alte Rosen – alte Zeiten“ von Christine Meile und Udo Karl, erschienen im Wißner Verlag, sowie auf dem dritten Platz „Gartenkünstler – Gartenbilder von 1530 bis heute“ von Katja Benner, Annika Forjahn, Sonja Geurts, Anna Hepp und Maren Jahnke aus dem Mercator Verlag.

Erstmals in diesem Jahr wurden Bücher in der Kategorie Bester Gartenreiseführer prämiert. Das Buch „Gärten im Film: Führer zu Filmgärten in Deutschland, Europa und Übersee“ von Leonie Glabau, Daniel Rimbach und Horst Schumacher (Gebr. Mann Verlag), gewann den ersten Preis. „Es thematisiert als erstes Buch das Abbild des Gartens im Spielfilm und schließt damit eine bisherige Lücke“, brachte die Jury die Ideen des Bandes auf den Punkt. „Britische Gartenkunst“ von Günter Mader (DVA) belegte den zweiten Platz. Dritter wurde der Führer „Gartenträume Sachsen-Anhalt: Zwischen Harz, Elbe und Saale“ von Ludwig Schumann aus dem L&H Verlag.

Eine weitere Premiere war die Verleihung des Dr. Viola Effmert Gedächtnispreises, der dieses Jahr in der Rubrik Beste Gartenzeitschrift verliehen wurde. Mit der Begründung: „Überzeugt durch fachliche hochwerte Beiträge und ästhetische Fotos“, übergab die Jury den ersten Preis an „Garten Träume“ aus dem Burda Senator Verlag. Der zweite Platz ging an „GartenPraxis“ erschienen im Verlag Eugen Ulmer sowie Platz drei an „Flora Garten“, herausgegeben von G+J Exclusive & Living. Dr. Viola Effmert gehörte der Deutschen Gartenbuchpreis Jury an und verstarb 2008 nach einer schweren Krankheit.

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