Clemens-Brentano-Preis geht an Maximilian Probst

Maximilian Probst: Der Drahtesel.
Die letzte humane Technik

Maximilian Probst erhält mit seinem Essay Der Drahtesel. Die letzte humane Technik aus der Anthologie Die Philosophie des Radfahrens (mairisch) den mit 10.000 Euro dotierten Clemens Brentano Förderpreis der Stadt Heidelberg.

Aus der Jurybegründung: „Der Autor zeigt im ironischen Spiel mit der Sprache eine andere Haltung zur Welt in Fragen der Technik und Umwelt frei assoziierend auf.“

Maximilan Probst wurde 1977 in Hamburg geboren. Er studierte Philosophie, Geschichte, Literatur und Politik in Hamburg und Barcelona.
Für den Passagen Verlag übersetzte er Werke von Paul Virilio, Alain Badiou und Slavoj Zizek aus dem Französischen und Englischen ins Deutsche.
Probst war Volontär und Redakteur bei der taz nord und schreibt heute als Autor für das Feuilleton der ZEIT.

Zur Jury gehörten die Literaturkritiker Dr. Ina Hartwig (Frankfurt am Main), Felicitas von Lovenberg (Frankfurt am Main), Dr. Hubert Winkels (Köln) und Markus Clauer (Ludwigshafen) sowie die Germanistik-Studierenden der Universität Heidelberg Eva-Maria Groß, Katharina Grünke und Mareike Kotscha.

Im Wechsel in den Sparten Essay, Erzählung, Roman und Lyrik wird der Preis jedes Jahr seit 1993 an Autorinnen und Autoren vergeben, die bereits mit ihrem Erstlingswerk die Aufmerksamkeit von Kritikern und Lesern erlangt haben.

Da die Jury sowohl aus professionellen LiteraturkritikerInnen als auch Studierenden des Germanistischen Seminars der Universität Heidelberg besteht, ist dieser Preis einmalig.

Weitere Informationen: http://www.heidelberg.de/hd,Lde/Clemens+Brentano+Preis+der+Stadt+Heidelberg+2014+geht+an+Maximilian+Probst.html

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