Best of unpublished German bookdesign durch Jury ermittelt – Preisträger reist nach Tokio

Die Frankfurter Buchmesse gibt in Zusammenarbeit mit dem Verlag Hermann Schmidt Mainz – basierend auf einer Idee der Verlegerin Karin Schmidt-Friderichs – und gefördert durch die Bundesregierung, jungen Buchkünstlern die Gelegenheit, ihre Erstlingswerke in Japan vorzustellen.

Dazu haben die Buchmesse und der Verlag den Wettbewerb „Best of unpublished German bookdesign“ ausgeschrieben. Ca. 600 Professoren an Deutschen Hochschulen wurden gebeten, ihre Studenten über den Wettbewerb zu informieren. Die Arbeiten, die eingesandt wurden, mussten Buchform haben, unveröffentlicht und in den Jahren 2003, 2004 oder 2005 entstanden sein. Insgesamt wurden über 200 Arbeiten eingereicht.

Am 22. März fand die Jury-Sitzung rund um „elder states man“ Hans Michael Fenderl von der Frankfurter Buchmesse statt. Beurteilt wurden die Bücher von Helge Aszmoneit vom Rat für Formgebung, Willi Braunert von der Buchhandlung Werner in München, Fons Hickmann, Agentur Fons Hickmann, Berlin, Michael Lenz, von der Agentur Heine/Lenz/Zizka, Frankfurt, Karin Schmidt-Friderichs, Verlag Hermann Schmidt Mainz, und Dr. Uta Schneider von der Stiftung Buchkunst.

Insgesamt wählte die Jury 33 Titel aus, die im Juni diesen Jahres die Reise nach Japan antreten dürfen.

Als Hauptpreis des Wettbewerbs wurde ein Flugticket zur Buchmesse Tokio mit einem viertägigen Hotelaufenthalt ausgelobt. Darüber freut sich Belaid le Marchi mit seinem Titel „Diana Spencer“, entstanden zum Thema „Biographic Chronic“.

Die Jury prämierte zwei weitere Titel mit Silber und Bronze: Den 2. Platz erhält Olivier Arcioli aus Düsseldorf mit seinem Titel „Dessous Tapete“, Platz 3 geht an Stephanie G. Thomas aus Frankfurt und den Titel „von nach über – die Aktivität des Lesens“.

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