Bernhard Fischers Bibliographie „Der Verleger Johann Friedrich Cotta“ erhält Ehrenauszeichnung der International League of Antiquarian Booksellers

Die Bibliographie „Der Verleger Johann Friedrich Cotta. Chronologische Verlagsbibliographie 1787-1832“, herausgegeben vom Deutschen Literaturarchiv und aus den Quellen bearbeitet von Bernhard Fischer, erhielt eine „Honourable Mention“ als Auszeichnung und besonderes Lob der International League of Antiquarian Booksellers (ILAB).

Dr. Bernhard Fischer, Leiter des Cotta-Archivs (Stiftung der Stuttgarter Zeitung) im Deutschen Literaturarchiv in Marbach, erhielt bereits 2004 den 10. Antiquaria-Preis für Buchkultur für seine umfassende Bibliographie. Das Werk erschließt erstmals die Entwicklung des Verlags, der 1659 in Tübingen gegründet wurde und seit 1787 unter der Leitung von Johann Friedrich Cotta (1764-1832) stand. Der bedeutendste Verleger der Goethezeit machte den Verlag in nur wenigen Jahren mit Autoren wie Goethe, Schiller, Hölderlin, Jean Paul, Herder und vielen anderen zum führenden Verlag der deutschen Nationalliteratur und zum größten Universalverlag seiner Zeit.

Den mit 10.000 US-Dollar weltweit höchstdotierten Preis für bibliographische Forschungen vergibt die ILAB alle vier Jahre für das beste und bedeutendste Buch über Bücher aus allen Jahrhunderten und in jeder Sprache. 2006 wurde der Preis zum 14. Mal überreicht, den Preis teilten sich diesmal zwei Gewinner. Zwei weitere Publikationen – aus einem Feld von nahezu 100 Kandidaten aus aller Welt – erhielten eine „Honourable Mention“. Den feierlichen Rahmen bot der Centenary Ball, den die britische ABA anlässlich ihres hundertjährigen Jubiläums in der Royal Geographical Society veranstaltete.

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