BEO 2014: 12 Titel auf der Shortlist/ Felicitas von Lovenberg übernimmt Schirmherrschaft

Die Fachjury des Deutschen Kinderhörbuchpreises BEO hat getagt und aus der Vorauswahl ihre Shortlist-Favoriten ausgewählt.

Die Shortlist 2014 in alphabetischer Reihenfolge und nach Kategorien:

Kategorie I 0-6 Jahre
 Linda Groeneveld, Ein Elefant für die Prinzessin, sauerländer audio;
nominiert als Interpretin: Nina Kunzendorf

 Oliver Scherz, Wir sind nachher wieder da, wir müssen kurz nach Afrika, Silberfisch; nominiert als Interpret: Martin Baltscheit

 Anu Stohner, Die kleine Schusselhexe und der Zauberer, Igel Records;
nominiert als Interpret: Friedhelm Ptok

Kategorie II 7-11 Jahre
 David Almond, Der Junge, der mit den Piranhas schwamm, Hörcompany;
nominiert als Interpret: Jörg Pohl

 Holly Black, Die Puppenkönigin – Das Geheimnis eines Sommers, cbj audio;
nominiert als Interpret: Martin Baltscheit

 Finn-Ole Heinrich, Die erstaunlichen Abenteuer der Maulina Schmitt – Mein kaputtes Königreich, Hörcompany; nominiert als Interpretin: Sandra Hüller

Kategorie III Ab 12 Jahre
 Cornelia Funke, Tintenherz – Das Hörspiel, Oetinger audio;
nominiert als Interpreten: Das gesamte Sprecherensemble,
nominiert als Regisseur: Frank Gustavus

 Eric Knight, Lassie kehrt zurück, headroom/Edition AUDOBA;
nominiert als Interpret: Jens Wawrczeck

 James Proimos, 12 Things To Do Before You Crash And Burn, Audiolino;
nominiert als Interpret: Jens Wawrczeck

Sonderpreis „Bestes Sachhörbuch für Kinder“
 Sebastian Cichocki, Sommerschnee und Wurstmaschine. Sehr moderne Kunst aus aller Welt, Oetinger audio;
nominiert als Regisseure: Frank Gustavus und Markus Langer

 Ralph Erdenberger und Sven Preger, Faust jr. ermittelt – Phantom der Tiefsee, Igel Genius; nominiert als Autoren: Ralph Erdenberger und Sven Preger,
nominiert als Regisseur: Ralph Erdenberger

 Robert Steudtner, Antoine de Saint-Exupéry. Vom Himmel zu den Sternen, headroom; nominiert als Autor: Robert Steudtner,
nominiert als Regisseurin: Theresia Singer

Der Fachjury des BEO 2014 gehören an: Christian Bärmann (Journalist, HörBücher, Hannover), Volker Bernius (hr2-Bildung und Kultur/Stiftung Zuhören, Frankfurt a.M.), Georg Cadeggianini (Journalist/Autor, München), Ines Dettmann (Junges Literaturhaus, Köln), Heide Germann (Rezensentin, Darmstadt), Gabriele Haefs (Übersetzerin, Hamburg), Marianne Hollederer (Buchhändlerin/Heymann Bücher, Hamburg), Christine Knödler (Journalistin, ELTERN family, München) und Lothar Sand (Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Frankfurt a.M.).Für den Sonderpreis „Bestes Sachhörbuch für Kinder“ wird die Jury ergänzt von Martin Verg (Chefredakteur, GEOlino) und Heiko Kammerhoff (Redakteur, GEOlino).

Im August hat auch die diesjährige Kinderjury ihre Arbeit aufgenommen. In diesem Jahr ermitteln Schüler der Herman-Nohl-Schule in Berlin-Neuköllnden „Preis der Kinderjury“. In einer wöchentlichen Schul-AG erarbeiten sie mit den Pädagoginnen Monika Kirchner und Erika Gotter Kriterien für die Auswahl des Preisträger-Hörbuchs, setzen sich auf künstlerische Weise mit den Longlist-Titeln der Kategorie II (7-11 Jahre) auseinander und küren ihren Gewinner, der auf der Preisverleihung prämiert wird.

Die Preisträger erhalten € 5.000, der Sonderpreis „Bestes Sachhörbuch für Kinder“ und der „Preis der Kinderjury“ sind mit jeweils € 3.000 dotiert. Die Preisträger werden am 21. Oktober 2014 bekannt gegeben. Die Preisverleihung findet am 12. November im Thalia Theater in der Gaußstraße in Hamburg statt.

Erstmalig wurde in diesem Jahr eine Schirmherrschaft für den Deutschen Kinderhörbuchpreis vergeben. In ihrem Grußwort sagt Felicitas von Lovenberg, Literaturchefin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, zu ihrer Rolle als Schirmherrin des BEO: „Der Deutsche Kinderhörbuchpreis BEO will mit seiner Auswahl qualitativ hochwertiger Hörbuchproduktionen dazu beitragen, dass Kinder jeden Alters das Beste hören, was das Medium zu bieten hat. Darum ist es mir eine besondere Freude, den Deutschen Kinderhörbuchpreis als Schirmherrin begleiten zu dürfen. Ich wünsche dem BEO 2014 spannende Geschichten und gute Stimmen – und den Nominierten wie Preisträgern viele junge Ohren, die genau und gerne hinhören.“

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