Amos Oz wurde am Freitag mit dem WELT-Literaturpreis 2004 ausgezeichnet

Vor rund 300 Gästen aus Kultur, Politik, Wirtschaft und Medien nahm der israelische Schriftsteller Amos Oz am Freitag im Axel Springer Haus in Berlin den WELT-

Amos Oz (m.) mit Friede Springer und Joschka Fischer

Literaturpreis entgegen. Die Laudatio hielt Außenminister Joschka Fischer.

Ausgezeichnet wurde Oz für sein Lebenswerk und im besonderen für seinen neuen Roman „Eine Geschichte von Liebe und Finsternis“ (Suhrkamp), in dem er die Geschichte seiner Familie und seines Landes erzählt. „Die Familie ist in meinen Augen die seltsamste Institution der Welt, die mysteriöseste, komischste, tragischste und paradoxeste, die widersprüchlichste, die am meisten fesselnde und ergreifende“, sagte Oz in seiner Dankesrede.

Der Text, in dem sich Oz auch optimistisch zu einem möglichen Frieden im Nahen Osten äußert, ist in der Literarischen Welt vom 13. November abgedruckt. Hier der Link: http://www.welt.de/data/2004/11/13/359293.html

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