VVA mit neuem Logo, weiterem Wachstum und neuen Zielen / Wird die Black Box bald geknackt?

Die VVA hatte ihre Kunden zur jährlichen Verlagstagung nach Berlin eingeladen – und

die meisten waren gekommen:

In der Bertelsmann Repräsentanz „Unter den Linden 1“ folgten mehr als 100 Gäste den Ausführungen von VVA Chef Stephan Schierke über die Zukunft der VVA. Eine lebhafte Diskussion folgte auf seine Ankündigung, dass die VVA im nächsten Jahr nicht nur mit verändertem Logo (das die Dachmarke Arvato in den Blickpunkt auch für die VVA-Tocher Verlegerdienst München rückt, s. Abb.) in den Wettbewerb gehen wird,

Heißes Podium in der Bertelsmann Repräsentanz

sondern auch weiter auf Wachstum setzt:

Zum dritten Mal in Folge hat das Unternehmen unter Führung von Schierke wieder ein Vielzahl neuer Kunden gewonnen und Wachstum generiert.

In diesem Jahr wird mit einem Verlagsumsatz von rund 740 Millionen Euro gerechnet, für das kommende Jahr geht das Unternehmen von einer weiteren leichten Steigerung aus. In diesem Geschäftsjahr musste die VVA zwar einige Abgänge verkraftet , diese konnten aber „gut mit neuen Kunden kompensiert werden“, so Stephan Schierke.

Neues Ziel der VVA ist – nach der fast fertiggestellten Modernisierung der EDV – eine Neugestaltung der gesamten Logistik unter dem Motto: „Alles in einem Packstück.“

Tenor der Veranstaltung, die mit einer heißen Diskussion zum Thema ‚Barsortimente zwischen Branchenrationalisierung und Marktmacht‘ endete: Gut, dass solche Themen aufgegriffen werden. Unter anderem hörten rund 50 Verleger mit einem insgesamt zweistelligen Marktanteil, dass zwei Barsortimente das Thema Black Box offensiv angehen wollen. Libri Chef Dr. Markus Conrad: „Wir arbeiten dran“. Und Stefan Könemann vom gleichnamigen Barsortiment aus Hagen: „Noch können wir das nicht, wollen uns dem Wunsch nach mehr Transparenz aber nicht entziehen.“

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