VVA Chef Dohle: An allen Fronten Bemühen um Erhalt des Standorts in Gilching

Zu der gestrigen Meldung in der Süddeutschen Zeitung, dass dem von der VVA übernommenen Standort Verlegerdienst das Aus drohe [mehr…], hat sich VVA-Geschäftsführer Markus Dohle zu Wort gemeldet: “Die Tatsache, dass wir verhandeln zeigt doch, dass wir den Standort erhalten wollen.” Im Klartext heißt das aber auch (Dohle): “Das können wir nur, wenn wir einerseits mit neuem Volumen den Weggang von GU auffangen und andererseits durch Kostensenkungen in allen Bereichen den Standort langfristig wettbewerbsfähig machen. Nur dann können und werden wir attraktiv für neue Kunden sein.” Der Druck im Markt sei schließlich enorm.

Dohle noch einmal: “Wir wollen unbedingt den Standort Gilching erhalten. Dafür arbeiten wir seit Wochen rund um die Uhr – im Gespräch mit potentiellen Kunden, aber auch in der Analyse aller Kosten. Wir hoffen dabei auch auf das Commitment von Betriebsrat und Belegschaft.” (Anm. der Redaktion: Es geht um 275 Arbeitsplätze.) Die Aufgabe sei komplex und schwierig, aber lösbar: “Als wir den Verlegerdienst übernommen haben, wussten wir bereits, dass GU weggehen würde, was immerhin die Hälfte der Auslieferungsmenge ausgemacht habe.” Es gebe gute Aussichten, neues Auslieferungsvolumen für Gilching zu akquirieren – aber auch das nur zu marktgerechten Preisen.

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