Studenten machen wieder Leipziger Lerche – diesmal ganz in englischer Sprache

Heute ist die 17. Ausgabe der Leipziger Lerche, eine Zeitschrift der Studierenden des Studienganges Buchhandel/ Verlagswirtschaft der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (FH) Leipzig (HTWK) erschienen. Zweimal jährlich können die Studenten ihr Gelerntes umsetzen: Einmal zur Frankfurter und einmal zur Leipziger Buchmesse.

Einmalig ist die aktuelle Ausgabe: Im Rahmen des EU-Programms TEMPUS/ TACIS erscheint nun die europäische Leipziger Lerche auf englisch. Das Programm verbindet seit drei Jahren die School of Art, Publishing and Music der Oxford Brookes University, die Ukrainische Polygraphische Akademie in Lviv (Lemberg), die Mohyla-Akademie in Kiew sowie den Fachbereich Buch und Museum der HTWK Leipzig, endet jedoch dieses Jahr, da das Projekt auf einen bestimmten Zeitraum festgelegt war.

Erfahrungsaustausch, Vorträge, Seminare und Kolloquien führen sowohl im Alltag als auch im Berufsleben zu einem besseren, gegenseitigen Verständnis. Informationsbesuche fanden eher selten statt, da diese leider nicht finanziert wurden. Freundschaften über die Grenzen hinaus zu schließen – das Internet machte dies trotzdem möglich -, ist zwar nur ein Nebeneffekt fachwissenschaftlicher Förderprogramme, macht jedoch einen Zusatznutzen für Europa aus.

Die multinationale Leipziger Lerche möchte mit dem Projekt helfen, dass Europa zusammenwächst und sich nicht nur als grenzenloser Marktwirtschaftsraum, sondern eher als eine harmonische Hausgemeinschaft nationaler Familien mit eigener kultureller Identität fühlt.

Unter diesem Aspekt haben unter Leitung von Prof. Reimar Riese die StudentInnen Caroline Boehnke, Beate Strumpf, Veronika Mense, Katja Arnold, Dana Strauß, Verena Teutsch, Steffen Harth, Susan Klein, Ines Reichenberger, Friedemann Mädler, Alexander Melzer, Maritta Nüssler, Silke Kauroff, Christian Robst, Melanie Schröder, Meike Albrecht, Irena Walinda, Sybille Muhr, Maike Schrötz, Wibke Greeven, Marion Dreesen, Katrin Uplegger, Cornelia Fieber sowie die Studenten der Ukrainian Academy, nämlich Andriy Dzyamko, Giana Elyea, Tetyana Glagova, Ihor Myklushka, Pavlo Petryk und Olesksiy Shevchuk eine interessante Zeitschrift herausgebracht, die von Caroline Boehnke und Sarah Bowles übersetzt wurde. Für den Druck ist der Fachbereich Polygrafische Technik verantwortlich: Ria Jentzsch, Werner Menz, Dipl.-Ing. Thomas Schulze und Roger Troks.

Das TEMPUS/ TACIS-Programm ist übrigens eine Initiative der EU für elf ehemalige Sowjet-Länder sowie die Mongolei. Es fördert die Entwicklung der harmonischen und gedeihenden Wirtschaftsverbindungen zwischen der EU und ihren Partnern. Seit 1991 wurden mehr als 3000 Projekte durch Wissensaustausch sowie Subventionen unterstützt. „Human Resource Development for Publishing in the Ukraine“ wird das Projekt, dass der Verlagsbranche gewidmet ist, genannt.

Im Frühjahr – pünktlich zur Leipziger Buchmesse – erscheint die nächste Ausgabe der Leipziger Lerche, dann allerdings wieder auf deutsch. Produziert wird sie immer in der hochschuleigenen Druckerei, die Papierfabrik Schleipen spendet das Papier.

Interessierte sollten schnell die aktuelle Ausgabe anfordern, die kostenlos (Über einen frankierten DIN A4 Umschlag freut sich die HTWK!) bei folgender Adresse zu bestellen ist:

Leipziger Lerche
Karl Liebknecht Straße 145
04277 Leipzig

Fax: 03 41/ 30 76 54 55

Außerdem liegt die Zeitung, die in einer Auflage von 3.500 Stück hergestellt wurde, in Leipziger Buchhandlungen sowie am Frankfurter Messestand (Halle 6.2, Stand D 27) aus. Am Stand sind auch einige der Mitarbeiter anzutreffen.

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