2. Buch- und Medienpraxis an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

V.l.: Sandra Kegel (FAZ), Wolfgang Schneider (Suhrkamp), Christine Nowak (Museum für Kommunikation), Thomas Scholz (Hospitant FAZ), Melanie Gärtner und Fosia Musharraf (Kursteilnehmer), Christian Metz (Koordinator)

Zur 2. Buch- und Medienpraxis, einem Vorstellungsabend dieses Fortbildungsprogramms, hatte das Institut für Deutsche Sprache und Literatur gestern eingeladen, und viele waren gekommen: Der Seminarraum 1.802 war fast zu klein für alle Interessenten. Christian Metz, Koordinator des seit 12 Jahren stattfindenden Studiengangs, stellte die Podiumsgäste vor und informierte über die Lehrinhalte der zwei Semester. Ziel dieser insgesamt 12 Abendkurse ist es, einen Einblick in die Buch- und Medienpraxis zu vermitteln. Dabei liegt der Schwerpunkt im 1. Semester auf den Themen Hörfunk, Lektorat, Geschichte der Schrift und des Buchdrucks, Buchhandel und Verlagswesen, literarische Neuerscheinungen und Literaturkritik.

Im 2. Semester geht es um praktische Übungen zu den Themen Fernseh- und Zeitungsredaktion, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Medienkritik, Online-Publishing und Kulturmanagement. Die Kurse finden abends statt. Die Gebühr beträgt zurzeit 900 €. Bis zum 15. Mai kann man sich bewerben. Voraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium von mindestens neun Semestern in einer neueren Philologie bzw. einem vergleichbaren Fach mit der Gesamtnote „sehr gut“ oder „gut“ sowie der Nachweis vorhandener erster Erfahrungen z.B. in Praktika. Das Programm soll dazu dienen herauszufinden, welche Berufe in der Buch- und Medienbranche man sich vorstellen kann und welche nicht.

Die Podiumsgäste erzählten anschließend von ihren Erfahrungen als Dozenten bzw. Kursteilnehmer und beantworteten Fragen. In lockerer Runde hatten die Interessenten dann die Möglichkeit, einzeln mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

JF

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