Solidaritätsveranstaltung von P.E.N. und Börsenverein für inhaftierte Autoren

Am 15. November lesen einige Autoren Texte inhaftierter Kollegen im Berliner Haus der Kulturen der Welt. Auf dieser Veranstaltung machen das P.E.N.-Zentrum Deutschland und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels mit einer Solidaritätsveranstaltung auf die kritische Situation verfolgter Autoren, Journalisten, Verleger und Buchhändler aufmerksam.

„Das Thema ist leider unverändert aktuell. Gegen demokratische Grundwerte wie Meinungsvielfalt und Freiheit des Wortes wird weltweit immer wieder verstoßen. Beispiel hierfür ist nicht zuletzt das Verfahren gegen den diesjährigen Friedenspreisträger Orhan Pamuk wegen seiner Äußerungen zur Armenierfrage in der Türkei“, sagt Dieter Schormann, Vorsteher des Börsenvereins.

Um 19.30 Uhr beginnt die Solidaritätsveranstaltung, die auch an die Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten erinnert. Brigitte Burmeister, Ulrike Dräsner, Jenny Erpenbeck, Harald Hartung, Ursula Krechel, Gert Loschütz, Eva Menasse, Steffen Mensching, Ulrich Peltzer, Moritz Rinke, Peter Schneider und Lutz Seiler lesen Texte von Imre Kertész, Primo Levi, Oscar Wilde und anderen.

Kontakt und Infos: Claudia Paul, Presseabteilung Börsenverein, Tel.: 069/1306-293.

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