Papst Benedikt XVI. erhält erstes Exemplar der Goldenen Vatikan.Bibel

Einen „Welttag des Buchs der Bücher“ haben die beiden Stuttgarter Verleger Jürgen M. Schymura, Verlag Katholisches Bibelwerk, und Bernhard Kolb, Belser Verlag aus dem „Welttag des Buches“ gemacht. Zusammen mit wichtigen Vertretern ihrer Gesellschafter im Apostolischen Palast haben sie Papst Benedikt XVI. die erste Ausgabe der fertigen VAtikan Bibel übergeben.

„Der Heilige Vater war von dem ersten Exemplar der Vatikan.Bibel, das ihm in seiner Privatbibliothek überreicht wurde, sichtlich bewegt und erfreut über die Vielfalt der Meisterwerke“, berichteten die beiden Verleger anschließend. 250 großartige Kunstwerke aus den Sammlungen des Vatikans wurden in dieser außergewöhnlichen Bibeledition vereint, mehr als die Hälfte davon aus den päpstlichen Privaträumen.

Der Nachfolger Petri würdigte den auwändigen Druck als außergewöhnliches Meisterwerk, das diese Bildwerke in beispielloser Pracht erstmalig wieder in ihren ursprünglichen Kontext zurückführe.

„Der vollständige Bibeltext in der ökumenisch verantworteten Einheitsübersetzung und die Bilder stehen komplementär zusammen und durchdringen sich gegenseitig. Das hochwertige Druckverfahren übermittelt dem Kunstliebhaber einen werkgetreuen Eindruck der abgebildeten Gemälde, Mosaiken, Fresken, Miniaturen und Tapisserien. Das Gold der Meisterwerke als Symbol des zeitlos Gültigen wird in der Prachtausgabe durch ein anspruchsvolles Goldfolienveredelungsverfahren originalgetreu wiedergegeben. So wird der Betrachter zu einem schauenden Lesen geführt und der Leser zu einem lesenden Schauen“, fasst Schymura zusammen.

Mit seiner Würdigung verbinde der Pontifex den ausdrücklichen Wunsch, dass die beiden Editionen der Vatikan Bibel, sowohl die Leinen-Ausgabe als auch die Goldene Pracht Edition, dem Wort Gottes Türen öffnet und ein vertieftes Verstehen der Botschaft ermöglicht. „Ein wahrhaft bewegender Augenblick, der im Rahmen meiner verlegerischen Arbeit im Bereich der Buchpastoral einen herausragenden Stellenwert einnimmt“, lautete der Eindruck von Schymura nach der Audienz.

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