Kanal 4 ­ präsentiert Literatur im Zug

Das Deutsche Literaturinstitut in Leipzig (DLL) ist als Talentschmiede für junge Autoren bekannt. Erfolgreiche Absolventen wie Juli Zeh (gerade erschien ihr von einem Medienecho begleiteter zweiter Roman „Spieltrieb“ bei
Schöffling & Co.) und Franziska Gerstenberg (Debüt des Frühjahrs 2004 „Wie viel Vögel“, Schöffling & Co.) haben die Schreibschule populär gemacht.

Grund genug für die Deutsche Bahn, die Kulturwelle des Hessischen Rundfunks hr2 und den Hörverlag, das DLL in der gerade gestarteten Novemberstaffel bei Literatur im Zug (Kanal 4 im ICE) zu präsentieren.

Unter dem Titel „Salzwasserträume“ werden vier Wochen lang in insgesamt 59 ICE-Zügen der ersten Generation Erzählungen von prominenten und noch unbekannten DLL-Autoren zu hören sein. Titelgeberin der Staffel ist Juli Zehs Bericht über ihre Wahlheimat Leipzig: „Salzwasserträume: Was macht eine mittelgroße mitteldeutsche Stadt, die kein Gebirge vor der Tür, keinen majestätisch sich dahinwälzenden Strom im Herzen, keinen Wald außen herum, keine Küste in der Nähe, keinen Regierungssitz, keine Drogenszene, keine Heilquellen und auch sonst eigentlich nichts zu melden hat? Sie beginnt zu träumen.«

Wie Juli Zeh hat auch Franziska Gerstenberg für Literatur im Zug die Erzählung „Wachteln, Kinder, Konzentration“ aus „Wie viel Vögel“ selbst eingelesen. Weitere Autoren, z. T. Gewinner eines Kurzgeschichtenwettbewerbs, deren Texte von Sprechern gelesen werden, sind u. a. Teresa Pak, Hanna Lemke und Tabea Soergel.

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