Berlin: Die Peter-Weiss-Stiftung ruft auch in diesem Jahr wieder zur Teilnahme am „Jahrestag der politischen Lüge“ auf

Zum dritten Mal ruft die Peter-Weiss-Stiftung für Kunst und Politik Kulturinstitutionen, Radiostationen, Theater und interessierte Personen zu einer weltweiten Lesung am 20. März auf – dem „Jahrestag der politischen Lüge“. Im Mittelpunkt steht der Essay des chinesischen Schriftstellers Lu Xun (1881-1936) „Ich erinnere mich, um zu vergessen“.

Der Text von Lu Xun liegt der Peter-Weiss-Stiftung für Kunst und Politik in vielen Sprachen vor. Anmeldungen für eine Lesung am „3. Jahrestag der politischen Lüge“ können gesandt werden an: info@peterweissstiftung.de.

In Berlin wird die Schauspielerin Eva Mattes den Text um 19.30 Uhr im Haus der Berliner Festspiele lesen. Einleitung: Hans Christoph Buch.

Aus Anlass des dritten Jahrestages des Kriegsbeginns im Irak hatte die Peter-Weiss-Stiftung erstmalig am 20. März 2006 eine weltweite Lesung initiiert. An diesem „Jahrestag der politischen Lüge“ wurde Eliot Weinbergers „Was ich hörte vom Irak“ in Veranstaltungen und über Radio-Sender gelesen. Am 20. März 2007 hörten über 1,2 Millionen Menschen zwei Reportagen von Anna Politkovskaja.

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