Beltz & Gelberg startet Erzählwettbewerb mit der Buchhandlung Graff in Braunschweig

Der achte Beltz & Gelberg-Erzählwettbewerb wird in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Graff in Braunschweig und damit erstmalig mit einem unabhängigen Sortimenter durchgeführt (die übrigens 2006 zur „Unabhängigen Buchhandlung des Jahres“ gekürt wurde [mehr…]). Verlag und Buchhandlung streben hiermit eine optimale Verbindung aus Leseförderung und Kundenpflege an, heißt es in einer Mitteilung von Beltz & Gelberg. Wichtig sei beiden auch die Einbeziehung der Schulen in das Projekt.

Schüler der 5. bis 7. Klasse sind aufgefordert, bis zum 31. März 2007 ihre selbst geschriebenen Geschichten über Braunschweig einzureichen. Die Beiträge sollten 3.500 Zeichen oder zwei handschriftliche Seiten nicht überschreiten und werden beim Verlag oder direkt in der Buchhandlung Graff eingereicht. Die besten Einsendungen erscheinen schließlich als Gulliver-Taschenbuch.

Ulrike Stier

„Leseförderung ohne Lehrer ist nicht vorstellbar“, meint Beltz & Gelberg-Projektleiterin Ulrike Stier. Aus diesem Grunde wähle der Verlag den Weg über die Schulen, um Jugendliche anzusprechen und zum Mitmachen zu motivieren. Dass Lehrer nach Eltern den stärksten Einfluss auf die Lesefreude von Kindern haben, sieht der Verlag, unter dessen Dach sich das literarische Programm Beltz & Gelberg sowie ein pädagogisches Fachprogramm befinden, als gesichert. „Unser Erzählwettbewerb gibt Lehrern die Möglichkeit, eine Projektarbeit zu starten, die sich eben nicht nach harten Kriterien wie Schulnoten richtet. Besonders auf leseunerfahrenere Kinder wirkt das motivierend.“ Buchhandlungen sieht Beltz als optimalen Vermittler zwischen Verlag und Pädagogen.

„Lehrer und Schüler werden im Laufe des Wettbewerbs unsere Buchhandlung

Joachim Wrensch

besuchen“, freut sich Graff-Geschäftsführer Joachim Wrensch. „Vor dem Hintergrund, dass gerade junge Menschen dazu neigen, in andere Vertriebskanäle abzuwandern, ist diese Form der Kundenbindung besonders wichtig für uns.“ Der Erzählwettbewerb sei für Graff außerdem eine attraktive Möglichkeit, zu seinem 140-jährigen Jubiläum in der Öffentlichkeit aufzutreten.

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