Der Messe-Mayer Donnerstag: Der Illumat ist DOCH da, ganz im Gegensatz zu Bruce Springsteen

DER MESSE-MAYER 3 von 6

Auch am Donnerstag war unser Mann aus Hessen wieder auf der Messe unterwegs; wir können uns nur im Voraus entschuldigen und hoffen, dass das keiner anklickt.

 

Liebe Freunde,

endlich habe ich den Illumat gefunden: Er ist in Halle 3.1 F 55. Ich konnte nur noch kein Bild anfertigen lassen wegen hohen Andrangs. Aber wie schön für den Illumat.

Dass Bruce Springsteen auf die Messe komme, hat sich als ledigliche Hoffnung herausgestellt. Das Gerücht war insofern kein Hoax, als Random House sich tatsächlich darum bemühte, ihn von der Konzerthalle auf die Buchmesse zu holen. Allein er wollte nicht.

Das müsste man gleich mal vom Illumat malen lassen.

Apropos malen: Mir ist etwas total Peinliches unterlaufen. Eine der nutzloseren Funktionen meiner Kamera ist der Cartoon-Modus, der heute versehentlich bei einigen wenigen Bildern eingestellt war. Und die sehen dann aus wie schlecht gemalt. Sehen Sie hier Markus Heitz am Stand von Droemer Knaur.

 

DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Gerade im Gespräch mit einem Loriot-Männchen.
Gerade im Gespräch mit einem Loriot-Männchen.

Bitte verzeihen Sie also für heute den gelegentlichen wie unnötigen Cartoonmodus; ich habe mich entschlossen, die Fotos trotzdem zu verwenden.

 

 

Die seltsamen Abenteuer des Herman van Veen

Bei Droemer Knaur durfte ich einen Fernsehstar meiner Kindheit treffen: Der Poet und Sänger Herman van Veen hat Geschichten und Gedanken aus seinem Leben zu einer Collage verbunden, die seinem Ruf Ehre macht. BuchMarkt traf den niederländischen Star.

 

DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Erinnerte Tage von Herman Jodocus Kwak
Erinnerte Tage von Herman Jodocus Kwak

 

 

BuchMarkt: Ich bin Matthias, und das hier ist mein Magazin.

Oh, sieht ja ein bisschen aus wie Rolling Stone!

Ja, diese Zeitung hat auch ein wenig den Rock’n’Roll. Aber mal was anderes: Dieses Interview ist für mich ja sehr riskant.

Warum?

Einerseits sitzen wir beide hier: Ich, ein siebenjähriger Junge, der durch die seltsamen Abenteuer des Herman van Veen geprägt wurde, und Du, der komische, seltsame Mann aus der Windmühle. Andererseits sitzen wir aber hier, zwei erwachsene Männer, die sich beruflich einfach nur über ihre Arbeit unterhalten. Haben diese beiden Welten nebeneinander Platz?

Natürlich. Man kann ohne einen Beruf nicht solche Geschichten erzählen, und es ist ja mein Beruf, das zu tun. Und Deiner, nun wieder zuzuhören, wie damals vor dem Fernseher. Vielleicht hast Du ja diesen Beruf nur, weil Du meine Sendung damals gesehen hast.

Wie schwierig war es, einen solchen Geschichtenerzähler ins Fernsehen zu bringen?

Diese Geschichten zu schreiben war nicht so schwer. Das habe ich einfach aufgeschrieben. Aber die Produzenten haben sie erst mal nicht kapiert. Das hat Monate gebraucht, bis die Redakteure diese provokativen Sachen in ein Kinderprogramm gebracht haben.

Worum ging es in diesen Geschichten? Das waren ja nicht einfach lineare, normale Geschichten.

Wir hatten zum Beispiel diese fliegende Windmühle, aber die passte nicht in die Landschaft von München Süd mit ihren Neubauten. Wir wollten dort wohnen, aber dann gab es Bauunternehmen, die wollten uns nicht dort wohnen haben. Und die rannten uns dann nach. Dann haben wir eine ganze Sendung übers Rennen gemacht. Und wir rannten nur und rannten, und die Bauunternehmen immer hinter uns her. Das war völlig unverständlich.

Uns Kindern hat es doch gefallen, und es hat uns verblüfft.

Aber bei den Erwachsenen braucht alles, was anders ist, viel Zeit. Das wurde nicht sofort akzeptiert. Die Kinder hingegen kapierten das sofort. Aber die Erwachsenen, die das filmen sollen, die haben enorme Probleme damit. Die Redakteure und die Regisseure kapierten das nicht, alle mussten ihre Chefs überzeugen, und dann hieß es erst mal „So einen Unsinn machen wir doch nicht.“

Tatsächlich war es verblüffend, dass ausgerechnet Du ausgerechnet im bayerischen Rundfunk kamst. Kannst Du ein Beispiel nennen?

Ja, zum Beispiel die Geschichte über die Anti-Musik-Rakete-Rakete. Das war natürlich eine Anspielung auf Militär und Bewaffnung, aber meine Anti-Musik-Rakete-Rakete musste auch noch unsichtbar sein, während sie durch ganz München transportiert wurde. Es gab also echte Armee und Soldaten, Autos und alles, die einen Konvoi mit der unsichtbaren Rakete durch München steuerten. An der Stelle, wo die unsichtbare Rakete war, kam dann drei Minuten nur eine Lücke im Konvoi. Wir erklärten den Passanten nur, dass es sich um eine unsichtbare Anti-Musik-Rakete-Rakete handelte, und dass die nicht erwünscht sei und deshalb wegtransportiert werde. Das war unsere Idee, die Wirklichkeit zu erklären.

Wer hat diese Wirklichkeit verstanden?

Die Kinder. Für die Redakteure war das nur Abrakadabra.

Du meinst Hokuspokus?

Ja.

Könnte man eine solche Sendung heute noch machen?

Ich weiß es nicht. Aber ich muss es nicht mehr versuchen, denn ich habe es getan!

Das Nebeneinander von Alltag und Unerklärlichem zieht sich auch durch Dein Buch?

Ja, zum Beispiel als ich vom Pferdemetzger geschrieben habe. Heute finde ich es schrecklich, dass Tiere geschlachtet werden, aber als Kind faszinierte mich die ganze Wanne voll Pferdeblut. Man ist als Kind in der Lage, Wahrheiten einfach zu akzeptieren, für die man als Erwachsener viel zu moralisch ist.

Nun bist Du aber doch erwachsen. Wieviel von diesem kindlichen Blick ist da noch übrig geblieben?

Das finde ich ja gerade einen hochinteressanten Effekt: Je älter man wird, desto mehr verändert sich auch die Vergangenheit in der eigenen Wahrnehmung. Das habe ich versucht, in diesem Buch festzuhalten. Ich schrieb das für meine Enkeltochter. In ihrem Leben kommt irgendwann der Moment, wo sie diese Erinnerungen an meinen eigenen Opa teilen will.

Aber man kann seiner Enkelin doch auch nur ausgewählte, schöne Erinnerungen hinterlassen, die einen nicht erschrecken oder irritieren. Aber in Deinem Buch –

…kippt es. Ja, das kippt. Das ist, wie Bach es getan hat: Kontrapunktik. Immer wieder Gegensätze finden, die ein ganzes Blickfeld erklären können.

Viele Eltern wollen ihre Kinder erst mal von Angst fernhalten.

Aber selbst die Märchen waren doch schon unwahrscheinlich grausam. Aber da gibt es immer ein Happy End. Das gibt es in der Zeitung nicht immer.

Ist Angst nicht auch Teil der Seele und Teil der Kindheit?

Ein Mensch ohne Angst ist ein Idiot.

Beneidest Du die Iren und Isländer um ihre Kobolde und Elfen?

Ich habe noch keine Elfen getroffen, das ist das Einzige, was ich dazu sagen kann. Aber ich kenne Menschen, die schon welche gesehen haben.

Du warst auf einer „Schule für eigenartige Kinder“ – ist das gut oder schlecht?

Für mich war es sehr gut. Ich war anscheinend für keine andere Schule geeignet. Das war eine Montessori-Schule, wo ich individuelle Bildung erhielt.

Das dürfte man aber heute auch nicht mehr so nennen: Schule für eigenartige Kinder…

Aber ich war doch ein Kind, und ich war durch und durch eigenartig! Das war für mich eine ideale Schule.

Gibt es heute noch Magie in der Kindheit?

Aber ja, natürlich gibt es noch Magie. Allein was ich nachts alles träume, ist erstaunlich. Die Bilder zwischen Schlaf und Aufwachen sind bestimmt mehr als nur Aufräumen im Gehirn.

Bist Du ein Nachtmensch oder ein Tagmensch?

Ich bin ein Tagmensch.

Wie gefällt Dir, dass Bob Dylan den Literaturnobelpreis bekommen hat?

Das finde ich wunderschön. Seine Texte sind schön abstrakt, aber dann auch wieder poetisch und klar und unklar – also alles, was Poesie sein soll. Dass er diese Texte singt, darf kein Nachteil sein.

Hast Du einen Rat für Europa?

Europa ist ein Segen. Ich lebe nun 71 Jahre ohne Krieg, und das darf man nicht vergessen. Das hat es in unserer Geschichte noch nie gegeben. Also mein Rat sei bitte – wie sagt man das auf Deutsch? Europa, Fortzsetzung folgt.

Wärst Du beleidigt, wenn ich Dich einen „Kinderschreck“ nennen würde?

(lacht) Nicht, wenn Du es bist, der das sagt.

Danke! Das war ein sehr schönes Gespräch.

Bleib gesund!

DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Und jung geblieben ist dieser 71jährige Mann.
Und jung geblieben ist dieser 71jährige Mann.
DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Verdammter Cartoonmodus
Verdammter Cartoonmodus

 

 

 

Präsente und Warenmuster

 

Nicht nur erhalte ich in meiner Funktion als Messeproduktvergabetestberichterstatter immer wieder Gaben, sondern es gibt für Fachbesucher ein Voucher-Heft, das gegen die simple Herausgabe der privaten Adressangaben kleine Geschenke einzulösen gestattet!

 

DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Hörspiele bei Loewe!
Hörspiele bei Loewe!
DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Grüffelo-Servietten bei Beltz!
Grüffelo-Servietten bei Beltz!
DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Ein miserables Jojo bei Edition Pastorplatz!
Ein miserables Jojo bei Edition Pastorplatz!
DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Das neue Hummel-Bommel-Buch bei arsEdition!
Das neue Hummel-Bommel-Buch bei arsEdition!

Mein Dank an Frau Kierdorf. Denn die Hummel Bommel habe ich nicht auf Voucher bekommen, sondern weil ars Edition mich so lieb hat.

 

DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Und warum habt Ihr dann das Erwachsenenmalbuch erfunden?
Und warum habt Ihr dann das Erwachsenenmalbuch erfunden?

Die Edition Wannenbuch wurde für Ihr neuestes Wannenbuch ausgezeichnet!

 

DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Und zwar mit einem Nonbook-Preis,was für ein Buch ja fast schon eine Beleidigung ist.
Und zwar mit einem Nonbook-Preis, was für ein Buch ja fast schon eine Beleidigung ist.

Ich erwähne es ja nur, weil ich auch dort ein Voucherpräsent einfordere: Die kleinste Badeente im Universum.

 

DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Haps, und weg.
Haps, und weg.
Wie – das war gar kein Marzipan?

Köche aus Südwest

Gemeint war nicht die Himmelsrichtung, sondern der Verlag. Mit dem Kochexperiment „Lokal“ treten Georg Schweisfurth und Simon Tress den Beweis an, dass hohe Küche sich völlig auf die Region konzentrieren kann.

 

DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Wenn denn die Zutaten schon da wären.
Wenn denn die Zutaten schon da wären.
DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Die aber dann bald kamen.
Die aber dann bald kamen.
DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Und so schaut das Buch aus.
Und so schaut das Buch aus.
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Und so die Chili-Apfel-Suppe, die sehr lecker war.

Wie immer bei Südwest ist es die liebe Frau Dr. Daniela Völker, die dafür sorgt, dass ich nur die besten, lustigsten und coolsten Termine kriege. Pah, Termine! Mir genügt Frau Dr. Völker vollkommen.

 

DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Ich weiß nie, wo bei Smartphones die Kamera ist, in die ich gucken soll
Ich weiß nie, wo bei Smartphones die Kamera ist, in die ich gucken soll

Und doch muss ich einräumen, dass dies für heute nur meine zweitbeste kulinarische Messebegegnung war. Die allerbeste Begegnung der leckeren Art hatte ich mit vier australischen Ladys, die mich mit Vegemite erschrecken wollten.

 

DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Dass ich nicht lache: Das Zeug kann ich löffeln.
Dass ich nicht lache: Das Zeug kann ich löffeln.

Gemeinhin ertragen nämlich nur der Australier und der Brite diesen eklen, garstigen Geschmack. Mag es meine britische Abstammung väterlicherseits sein oder einfach nur ein Gendefekt, aber ich kann Vegemite und Marmite schadlos verstoffwechseln und in körpereigene Gänsehaut umwandeln. Es schmeckt ein wenig wie Aas, aber sonst geht es. Die Dämchen waren jedenfalls von mir so entzückt, dass ich ein Glas aus ihrem raren Vorrat erbetteln durfte!

 

DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Denn ich bin der Messe-Mayer; ich kann ALLES verdauen.
Denn ich bin der Messe-Mayer; ich kann ALLES verdauen

…und trinken.

 

Ist das nur mein Eindruck, weil ich so viel schlechten Umgang habe auf dieser Messe, oder sind Verleger, Vertriebler und Journalisten tatsächlich sehr schluckspechtig? Wieder andere sagen, es läge an der trockenen Messehallenluft. Wieder andere sagen: Wo Schnaps ist, wird er auch getrunken. Wieder andere sagen: Wo getrunken wird, da ist auch Schnaps.

Wieder andere sagen: Jetzt reden Sie nicht so viel, sondern schenken Sie endlich ein.

 

DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Zum Beispiel Aquavit beim 99pages-Verlag.
Zum Beispiel Aquavit beim 99pages-Verlag.
DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Wenigstens gibt es ein Buch als Ausrede
Wenigstens gibt es ein Buch als Ausrede

Bei dem freundlichen Landkarten-Anbieter IMIAMaps aus Kalifornien habe ich hingegen eine schöne, schottische Whisky-Degustation vorgefunden!

 

DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Genau das, was mir bei Landkarten sofort in den Sinn kommt!
Genau das, was mir bei Landkarten sofort in den Sinn kommt!
DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Komplett mit echt schottischem Stilton!
Komplett mit echt schottischem Stilton!
DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Schauen Sie nur, wie ich vor Freude verwackle!
Schauen Sie nur, wie ich vor Freude verwackle!
DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Aye! Bloody Cartoonmodus.
Aye! Bloody cartoon mode.

Anderorts wird wiederum nur Vanillepuddinglikör in essbaren Waffelbechern angeboten. Na, besten Dank, KBV. Schnell den Becher irgendwo verstecken, bevor man noch von mir erwartet, dass ich den auch noch esse.

 

DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Kann ich bitte nochmal zu den kalifornischen Landkartenverlegern?
Kann ich bitte nochmal zu den kalifornischen Landkartenverlegern?

Ich sagte zwar, dass ich alles verdauen kann, aber es muss mir ja auch schmecken.

 

 

Leute und Verlage

 

Denn das ist es ja, warum wir hier sind, und nicht wegen des Essens und Trinkens. Zum Beispiel hat GABAL eine komplett neue Standdekoration:

 

DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Sieht genau so aus wie vorher, nur anders.
Sieht genau so aus wie vorher, nur anders.

Und ich bemerke mit Freunde, dass der Iran dieses Jahr wieder einen Stand hat:

 

DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Dafür fehlt mir Monsenstein & Vannerdat.
Dafür fehlt mir Monsenstein & Vannerdat.

Aber weil das Thema Iran mir zu politisch ist, blende ich schnell ein Bild aus meiner Sammlung dänischer Bestsellerautoren bei dtv ein:

 

DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Jussi Adler Olsen - wo hört der Vorname auf, wo fängt der Nachname an?
Jussi Adler Olsen – wo hört der Vorname auf, wo fängt der Nachname an?

Bei Lübbe bekommt Professor Klaus Baumgart einen Preis! Nämlich eine Platinschallplatte (und offensichtlich eine mittlere Pommes) für „Lauras Stern“!

 

DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Baumgart, Ronald McDonald und Verleger Bodo Horn
Baumgart, Ronald McDonald und Verleger Bodo Horn

 

DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Ich bin sicher, dass das Guido Cantz ist, der eine Wette verloren hat
Ich bin sicher, dass das Guido Cantz ist, der eine Wette verloren hat
DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Produzent, Sprecher und Laudator Oliver Rohrbeck
Produzent, Sprecher und Laudator Oliver Rohrbeck
DER MESSE-MAYER 3 von 6 - In einem Moment seiner Unwachsamkeit habe ich es geschafft,Ronald McDonald in traurig zu fotografieren!
In einem Moment seiner Unwachsamkeit habe ich es geschafft, Ronald McDonald in traurig zu fotografieren!

Bei Thienemann läuft es darauf hinaus, dass ich eine Jim-Knopf-Spieluhr geschenkt bekomme, wenn ich mir dafür vorher von John Dieckmann was vom Sortiment erzählen lasse.

 

DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Von weitem sichtbar: Die Handwerker haben die Leitern nicht weggeräumt
Von weitem sichtbar: Die Handwerker haben die Leitern nicht weggeräumt
DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Relaunch, wohin man schaut: Robbi, Tobbi und der Kinofilm
Relaunch, wohin man schaut: Robbi, Tobbi und der Kinofilm
DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Cartoonversion von Mayer vor der neuen Krabat-Ausgabe
Cartoonversion von Mayer vor der neuen Krabat-Ausgabe
DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Irgendwas mit Schabalu
Irgendwas mit Schabalu
DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Ich Hure.
Ich Hure.

Ooooh, und sie spielt sogar tatsächlich!

 

Und wen treffe ich, kaum dass sie bei Eichborn ab- und bei Bloomsbury aufgetaucht und dann lange verschollen ist, nun endlich wieder auf der Buchmesse? Uta Niederstraßer ist zurück, und sie ist es bei Mair Dumont! Wir posieren voller Freude und mit Reiseführern, die unsere Länderwünsche ausdrücken sollen.

DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Ich habe wirklich keine Ahnung, wo Ottland liegt
Ich habe wirklich keine Ahnung, wo Ottland liegt

Foto: Alexandra Helmig, die film- und tv-erfahrene Autorin bei Mixtvision, wo auch Dora Heldts Bruder Rainer Schmidt steckt. (Muss man sich das alles merken?)

(Nein.)

 

So, und nun zu Dir, Lorenz Borsche: Wieso müssen Publikumsaktionen immer mit Demütigung zu tun haben? Du sagtest, ich solle in die niedliche eBuch-Kuppel auf der Agora gehen, weil ich da unbedingt hinmüsse.

Und dann das:

 

DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Was ist schlimmer: Das Krokodil, der Hutoder die Sprechblase, die in die falsche Richtung zeigt?
Was ist schlimmer: Das Krokodil, der Hut oder die Sprechblase, die in die falsche Richtung zeigt?

Aber Deine Tochter und ich machen ja alles, was man uns sagt.
Sie das Foto.
Ich die Demütigung.

Aber genaillokal ist es mir natürlich wert, liebe Freunde!

 

 

 

Buchpräsentation beim Vielflieger-Verlag

 

Diese Überschrift suggeriert schon mal, dass Felix Busse hofft, dass wir nicht merken, dass er dieses Jahr gar keinen Stand hat, sondern einen Bauchladen stattdessen.

 

DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Messestand ist Messestand, egal wie klein
Messestand ist Messestand, egal wie klein

Bei der Buchpräsentation sind etliche wichtige Personen zu Gast:

 

DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Stefan Kilian (Beck) und der Gastgeber
Stefan Kilian (Beck) und der Gastgeber
DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Thomas Sittler (Fleet Street) und Petra Samani (Buchblinzler)
Thomas Sittler (Fleet Street) und Petra Samani (Buchblinzler)
DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Ich flankiere Informationsdienstlegende Boris Langendorf
Ich flankiere Informationsdienstlegende Boris Langendorf
DER MESSE-MAYER 3 von 6 - desgleichen Martin Schmidt von der Eintagsküche...
desgleichen Martin Schmidt von der Eintagsküche…
DER MESSE-MAYER 3 von 6 - ...der uns übrigens die Reste aus der Gourmetgallery heranschafft.
…der uns übrigens die Reste aus der Gourmetgallery heranschafft.

Strittig bleibt einzig, ob es wirklich lizenz- und absatzfördernd wirkt, wenn der Kinderbuchkatalog von lauter Spirituosenflaschen flankiert wird.

 

DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Dann tu doch mal den Katalog da weg.
Dann tu doch mal den Katalog da weg.

Ach ja, und bevor ich die Hauptsache vergesse – diese versehentliche Happy Hour war ja als Buchpräsentation getarnt:

 

DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Hier ist das Buch. Kann ich nun bitte noch etwas zu trinken haben?
Hier ist das Buch. Kann ich nun bitte noch etwas zu trinken haben?

Das war’s für heute

 

Ich weiß, dass meine Mutter das jeden Morgen liest. Die ich übrigens am Sonntag mit zur Messe bringe, falls ihr Rollator das mitmacht. Ich wollte jedenfalls nur sagen: Mama, mach Dir keine Sorgen; wir saufen hier auf dieser Messe gar nicht so viel, wie ich immer tue. Diese Texte sind satirisch und übertrieben und dienen der branchenweiten Unterhaltung.

 

DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Aber Du kannst am Sonntag gerne auch einen kriegen.
Aber Du kannst am Sonntag gerne auch einen kriegen.

Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Freitag! Und mir erst.

 

 

Abgelehnte Covervorschläge berühmter Maler aus den Niederlanden (und Flandern), Teil 3 von 6: M.C. Escher
DER MESSE-MAYER 3 von 6 - Werner Tiki Küstenmacher: Simplify your Life
Werner Tiki Küstenmacher: Simplify your Life

 

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