Literaturpreise Zsuzsanna Gahse erhält den Italo-Svevo-Preis 2017

Die Jury hat entschieden: Zsuzsanna Gahse erhält den Italo-Svevo-Preis 2017. Die feierliche Preisverleihung findet am 14. Juni im Literaturhaus Hamburg statt.

Zsuzsanna Gahse wurde 1946 in Budapest geboren. 1956 floh sie mit ihren Eltern aus Ungarn, sie lebte lange in Stuttgart, seit 1998 in der Schweiz. Sie wurde unter anderem 2006 mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis und 2010 mit dem Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung ausgezeichnet. Gahses Werk umfasst etwa dreißig Bücher, ihre Prosa, die sich oft dem Gedicht nähert, erscheint seit Langem in der Edition Korrespondenzen, zuletzt Jan, Janka, Sara und ich (2015). Außer Prosa schreibt Gahse szenische Texte, Libretti, Essays, Texte zur Bildenden Kunst, und sie übersetzte aus dem Ungarischen.

Die Jury des Italo-Svevo-Preises besteht aus der Literaturkritikerin Katharina Teutsch, dem

Verleger Sebastian Guggolz und dem Schriftsteller, Hochschullehrer und Jurysprecher Wolfgang Hegewald.

Der Italo-Svevo-Preis ist mit 15.000 Euro dotiert und wird seit 2001 an deutschsprachige Prosaautoren vergeben. Er will ein literarisches Werk – kein einzelnes Buch – für seinen Eigensinn und Rang ehren und fördern. Vorherige Preisträger sind Giwi Margwelaschwili (2013), Jochen Missfeldt (2014), Nina Jäckle (2015) und Sabine Peters (2016).

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