TV-Tipp Volker Kitz bei „Fröhlich lesen“ – und Siegfried Ressel hat Autoren in Belgrad besucht

Autor Volker Kitz wird heute bei „Fröhlich lesen“ zu Gast sein und seinen Bestseller Feierabend! Warum man für seinen Job nicht brennen muss  (S. Fischer) vorstellen. In der Streitschrift nimmt er sich die Lebenslügen des Arbeitslebens vor – und trifft damit einen Nerv: Der Titel steht seit Erscheinen auf der Bestsellerliste Paperback Sachbuch.

Gastgeberin Susanne Fröhlich empfängt in der 45-minütigen MDR-Sendung (Beginn: 23.35 Uhr) nur zwei Gäste.

Außer Kitz ist noch Verena Lugert eingeladen, die ihr Buch Die Irren mit dem Messer mitbringt. Zu dritt diskutieren sie darüber, ob Leidenschaft im Beruf glücklich oder unglücklich macht.

Morgen wird im Deutschlandradio Kultur ab 19.30 Uhr in „Zeitfragen Literatur“ Siegfried Ressels „Am Rand der Mitte. Belgrader Autorinnen und Autoren zwischen Vergangenheit und Gegenwart“ ausgestrahlt.

Dass Belgrad nicht zur EU gehört, merkt man vor allem daran, dass in den Bars und Cafés der Stadt wie eh und je geraucht wird. Wo keine Europäische Union ist, gibt es auch keine Brüsseler Verordnungen. Dennoch ist die serbische Hauptstadt durch und durch europäisch: Sie erinnert an Wien, an Budapest, an Paris. Ihr Sound gleicht der Kakofonie einer jeden Metropole zwischen Atlantik und Schwarzem Meer. Und dennoch ist Belgrad anders: Das Trauma des Bürgerkriegs, die Milosevic-Jahre und die Bombardierung durch die NATO haben Wunden gerissen, Beziehungen zerstört und Identitäten infrage gestellt. Man will zur Mitte Europas und irgendwie dazugehören, verharrt aber am Rand. Davon erzählen Jelena Volic, Milena Markovic und David Albahari.

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