Umgeblättert Umgeblättert heute: „Was für ein großartiger Gedichtband!“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen Umgeblättert heute: aktuellen Büchertisch:

  • „Vom Werden einer Weltmacht“: Die „U.S.A.-Trilogie“ von John Dos Passos erscheint in großartiger Neuübersetzung. „Das Wichtigste an dieser Neuübersetzung ist vielleicht, dass sie Dos Passos‘ Stil wieder in jeder Nuance erfahrbar macht, so knapp und pointiert, wie er auf die Zeitgenossen in den dreißiger Jahren gewirkt haben muss.“Auch herstellerisch „ist der Wälzer eine Freude: leicht gelbliches Dünndruckpapier, sehr gute Typographie, feiner Druck und extrem wenig Fehler“.
    John Dos Passos (aus dem Englischen von Dirk van Gunsteren und Nikolaus Stingl), „USA-Trilogie“. Der 42. Breitengrad; 1919; Das große Geld (Rowohlt)
  • „Teestunde mit Elektronen“: Die Gedichte der Britin Jo Shapcott erscheinen erstmals auf Deutsch, übersetzt von Jan Wagner. „Was für ein großartiger Gedichtband!“
    Jo Shapcott, Mein Leben im Schlaf (Hanser Berlin)
  • „Die Revolution wird nicht auf Twitter stattfinden“: Der amerikanische Geograph Joel Kotkin holt zum Rundumschlag gegen die Technik-Elite und ihre Fürsprecher aus.
    Joel Kotkin, The Coming of Neo-Feudalism. A Warning to the Global Middle Class (Encounter Books)

  • „Tendenz zur Unendlichkeit“: Lily King umkreist in ihrem Roman Writers & Lovers die eigene Autorenschaft. Er ist „ein erfrischendes Buch übers Erwachsenwerden, übers Frausein und das berufliche Sich-in-der-Welt-Zurechtfinden“.
    Lily King, Writers & Lovers (C.H. Beck)
  • „Moonwalk aus dem Schablonendasein“: Neue Short Stories von Stephen King. „King ist auch ein ausgezeichneter Chronist weniger übernatürlicher Befindlichkeiten, zumal der amerikanischen.“
    Stephen King, Blutige Nachrichten (Heyne)

Neue Taschenbücher

  • „Detektiv mit inneren Abgründen“: Rob Hart, Knock out in New York (Heyne)
  • „Versunkene Welt“: Gaito Gasdanow, Nächtliche Wege (dtv)
  • „Wie Russland sich von Rilke in die Tiefe seiner Seele schauen ließ“: Thomas Schmidt (Hg.), Meine geheimnisvolle Heimat. Rilke und Russland (Insel TB)
  • „Fragen ohne Antworten“: Reinhard Kaiser-Mühlecker, Enteignung (S. Fischer)
  • „Von unserem Tod wissen“: Ferdinand von Schirach, Kaffee und Zigaretten (btb)
  • „Zusammenstoß zweier Zivilisationen“: Pierre Bourdieu, Tradition und Reproduktion (Suhrkamp)

  • „Wiederauferstehung des Kaputten“: Das Viertel um die Oranienburger Straße spielt die Hauptrolle im Debütroman des Berliner Schriftstellers Lorenz Just.
    Lorenz Just, Am Rand der Dächer (DuMont)
Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.