Danach fragen Kunden Umgeblättert heute: T.C.Boyle gab die Drogen auf, als er merkte, dass er Schriftsteller werden wollte, sein Roman „Das Licht“ erzählt auch davon

Umgeblättert heute: Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

  • „Ein reaktionärer Faustschlag gegen den Feminismus?“: Rudolf Borchardts nachgelassener Roman Weltpuff Berlin verfasst 1938/39 und seither unter Verschluss, liegt jetzt editiert bei Rowohlt vor. „Er ist ein Nonplusultra der erotischen Literatur, aber nicht ohne befremdliche, auch rassistische Momente“. Bei Edition Tenschert (Rowohlt) erscheinen von ihm auch Sämtliche Werke. Kritische Ausgabe.
  • Oskar Panizzas Erzählung Die Menschenfabrik (HoCa) spekuliert ums Ganze
  • „Überambitioniert“: Angelika Overaths Roman Ein Winter in Instanbul (Luchterhand) spürt in einer historischen Spiegelung dem Streit der Religionen nach

  • Der Berliner Soziologe Heinz Bude im Gespräch über die Zukunft einer großen Idee, die heute vor allem von rechts bedient und von links liegengelassen wird. Sein neuestes Buch Solidarität. Die Zukunft einer großen Idee ist bei Hanser erschienen
  • „Das Sprunghafte schärft die Aufmerksamkeit“: Gunther Geltingers „höchst bewegter“ Roman Benzin (Suhrkamp) erzählt von einem Paar auf Reisen und in Nöten

  • T.C.Boyle gab die Drogen auf, als er merkte, dass er Schriftsteller werden wollte – und dafür Disziplin braucht. Nun hat er einen Roman über die ersten Jahre des LSD geschrieben: Das Licht (Hanser)
  • Gedankenverloren, besessen und voller Klarheit: Ein Auswahlband mit Neuübersetzungen der großen amerikanischen Dichterin Elizabeth Bishop: Gedichte (Hanser)

 

 

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