Danach fragen Kunden Umgeblättert heute: „Richtig gute Literatur“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

  • „Der Traum vom Messer in der Hand“: Ein „atemloser Text und zugleich eine aus ländlicher Langeweile geschöpfte Szene familiären Grauens“.
    Ariana Harwicz, Stirb doch, Liebling (C.H. Beck)
  • „‚Bauernsohn sucht Frau. Wohnt allein. 80 ha.'“: Mathijs Deen beschreibt was passiert, als ein Mann im Norden eine Anzeige aufgibt und daraufhin vier Zuschriften erhält – von derselben Frau. „Eine Verfilmung ist vorgesehen, aber sie kann nur schwächer sein als das Buch. So ist das bei richtig guter Literatur.“
    Mathijs Deen, Unter den Menschen (mare)

  • „Wenn der Navigator die Orientierung verliert“: Peter Carey erzählt vom Völkermord an den Aborigines: „Er erzählt die Geschichte und die Geschichten der Ureinwohner mit einem leichten, fast heiteren Tonfall.“
    Peter Carey, Das schnellste Rennen ihres Lebens (S. Fischer)
  • „Von Gutenbergs Presse zu Fords Fließband?“: Die Bedeutung der Literatur für die Menschheitsgeschichte: „Im Verlauf der Lektüre erweist es sich immer mehr als Problem, dass die Lücke zwischen dem überladenen Schriftbegriff und der Geschichte stets nur durch Kunstgriffe geschlossen werden kann.“
    Martin Puchner, Die Macht der Schrift. Wie Literatur die Geschichte der Menschheit formte (Blessing)
  • heute nichts
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