Danach fragen Kunden Umgeblättert heute: Neue Krimis und das Ende der Jesus-Trilogie von Coetzee

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

  • „Wo man zur Welt kommt, um zu scheitern2: Liz Moore verknüpft einen Kriminalfall mit der Geschichte einer kaputten Familie: „Moore versteht es vorzüglich, mit Hilfe des Schauplatzes die Stimmung herunterzuregeln.“
    Liz Moore, Long Bright River (C.H. Beck)
  • „Sein ist die Rache“: Robert E. Dunn mit „solider Pulp Fiction“ und „einer Geschichte von roher Gewalt und rücksichtsloser Brutalität im rechtsfreien Milieu“.
    Robert E. Dunn, Dead Man’s Badge (Luzifer Verlag)
  • „Tod einer Schülerin“: Melba Escobar zeigt „in ihrer stark geplotteten Story“ Kolumbien „im Würgegriff von Armut und Verbrechen“.
    Melba Escobar, Die Kosmetikerin (Heyne)
  • „Streifschuss“ – Krimis in Kürze:
    Leif Karpe, Der Mann, der in die Bilder fiel (Nagel & Kimche)
    Attica Locke, Heaven, My Home (Polar)
    Melanie Raabe, Die Wälder (btb)

  • „Bestseller um Bestseller“: „Keine Sexszenen oder allzu derbe Gewalt, viele Dialoge in kurzen Kapiteln, hochdramatische Finalszenen: Mit diesem Erfolgsrezept wurde die amerikanische Schriftstellerin Mary Higgins Clark eine der erfolgreichsten Krimi-Autorinnen der Welt.“ Nun ist sie im Alter von 92 Jahren gestorben.

  • „Das eigensinnige Kind“: John M. Coetzee beendet seine Jesus-Trilogie, die sich „leicht als Kommentar auf die globale Flüchtlingskrise“ lesen lässt. Die Bücher sind aber „zugleich so stark stilisiert, zeit- und raumlos, dass sie sich gerade nicht auf eine solche Eindeutigkeit reduzieren ließen“.
    J. M. Coetzee, Der Tod Jesu (S. Fischer)
  • „Unheimchen am Herd“: Die Bestsellerautorin Mary Higgins Clark ist tot: „Mary Higgins Clark war nie auf Schock und Entrüstung aus, sie interessierten die Mechanismen.“

Das Politische Buch

  • „Stark begrenzte Sicht“: Ronny Heidenreich zeigt, wie der BND „bis zum Bau der Mauer in allen großen Krisen versagt“ hat.
    Ronny Heidenreich, Die DDR-Spionage des BND. Von den Anfängen bis zum Mauerbau (Ch. Links)
  • „Tragödie am Tor der Tränen“: Said AlDailami „will den Krieg in Jemen erklären“. „Seine Quellen sind stichhaltig, doch das Buch bleibt frei von Fachjargon und liest sich flüssig.“
    Said AlDailami, Jemen. Der vergessene Krieg (C.H. Beck)
Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.