Danach fragen Kunden Umgeblättert heute: Neue Krimis

Umgeblättert heute: Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

Neue Krimis

  • „Die Globalisierung frisst ihre Kinder“: Tomas Bárbulo dreht den Spieß mit einem Bankraub in Marrakesch um: Versammlung der Toten (Suhrkamp). „…die erste Hälfte des Buches hat wenig Thrill, stattdessen Züge einer Gaunerkomödie. Erst als es in äußerster Dunkelheit in die Kanalisation geht, kommt Spannung auf ….“
  • Das Blut in den Straßen von Mailand (Ullstein) ist der dritte ins Deutsche übersetzte Radeschi-Krimi des Mailänders Paolo Roversi, und er geht zurück zu den Anfängen des Protagonisten.
  • James Anderson schickt seinen Helden in die Wüste: Desert Moon (Polar).

„Mord und Melancholie“ – Krimis in Kürze

  • Leonardo Paduras: Die Durchlässigkeit der Zeit (Unionsverlag)
  • Lucia Puenzo: Die man nicht sieht (Wagenbach)
  • Michael Farris Smith: Desperation Road (Ars vivendi)

  • Attica Lockes Kriminalroman Bluebird, Bluebird (Polar) erzählt von einem schwarzen Texas Ranger und zähem Rassismus

  • In ihrem Debüt Babel (Hanser) zeigt Kenah Cusanit, wie der Forscher Robert Koldewey im 19.Jahrhundert Kulturgüter ausgrub, die heute in unseren Museen stehen. „Ein Intellektuellenroman“
  • „Ein Meisterwerk der europäischen Erzählkunst“: Gabriela Adamesteanus großer Rumänien-Roman Verlorener Morgen (Die Andere Bibliothek)

Das politische Buch

  • Peter Reichels Biografie über Hermann Müller rückt SPD-Reichskanzler ins Licht – „aber in ein schiefes“: Der tragische Kanzler. Hermann Müller und die SPD in der Weimarer Republik (dtv)
  • Michael Hüthers „lesenswertes“ Buch über die Globalisierung: Die erschöpfte Globalisierung. Zwischen transatlantischer Orientierung und chinesischem Weg (Springer)
  • Reinhard Mehring erklärt, warum Carl Schmitt trotz seiner Dienste für den NS-Staat auch nach 1945 noch Intellektuelle faszinierte: Vom Umgang mit Carl Schmitt (Nomos)

 

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.