Danach fragen Kunden Umgeblättert heute: Italiens Buchmesse droht Boykott

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

 

Literatur und Sachbuch

  • Dževad Karahasans Roman aus fünf Erzählungen: Ein Haus für die Müden (Suhrkamp)
  • Schmeiß alles hin und fang neu an: David Keenans Roman entwirft eine lokale Geschichte des Postpunk: Eine Impfung zum Schutz gegen das geisttötende Leben, wie es an der Westküste Schottlands praktiziert wird (Liebeskind)
  • Heinz Bude legt die Begriffsschablone „Solidarität“ auf den Prüfstand und kommt zu überraschenden Ergebnissen: Solidarität. Die Zukunft einer großen Idee (Hanser)
  • Gekonnte Detektivarbeit: Herbert Molderings Über Marcel Duchamp und die Ästhektik des Möglichen (Buchhandlung Walther König)

  • In Friedemann Karigs Roman Dschungel (Ullstein) strandet der Erzähler in Asien und in seiner Vergangenheit

  • Siegbert Rampe erklärt Leben und Werk Beethovens: Beethovens Welt (Laaber-Verlag)
  • Italiens Buchmesse droht Boykott: Ein Streit um die Teilnahme eines Verlags ist entbrannt, der einer neofaschistischen Partei nahe steht. Das Auschwitz-Museum droht mit der Absage der Teilnahme an der Messe in Turin, sollte der Verlag Altaforte dabei sein. Man könnte von Holocaust-Überlebenden nicht verlangen, „den Raum mit jemanden zu teilen, der die historischen Fakten leugnet, die zum Holocaust geführt haben“, heißt es in einem Brief an die Stadt Turin. Der Gründer von Altaforte, Francesco Polacchi, bekennt sich zur rechtsextremen Partei Casapound. Mehrere italienische Intellektuelle und Autoren hatten ihre Teilnahme an der Buchmesse an der Buchmesse bereits aus Protest abgesagt.
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