Danach fragen Kunden Umgeblättert heute: Frischer Wind von 1914

Umgeblättert heute: Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

  • „Hier wohnen die langweiligsten Menschen“: Der Norweger Tomas Espedal verarbeitet kurzweilig „seine literarische Tradition, seine Freundschaften sowie auch noch manche Trennung“.
    Tomas Espedal, Bergeners (Matthes & Seitz)
  • „Den Tabubruch singe ich gleich mit“: Eine „neue Deutung des Minnegesang und der Grenzen, die ihm auferlegt waren“.
    Beate Kellner, Spiel der Liebe im Minnegesang (Wilhelm Fink Verlag)
  • „Trotzkopfs durchtriebene Tochter“: Walde+Graf legt das fiktive Tagebuch des fünfzehnjährigen Mädchens Litta von 1914 neu auf: „Der Ton ist so direkt und unverblümt, dass er sich anfühlt wie ein frischer Wind, der durch die Seiten fegt – ein Wind, dem hundertfünf Jahre nichts anhaben konnten.“
    Emma Nuss, Aus dem Tagebuch eines Tauentzien-Girls (Walde+Graf)
  • „Ifflands Roman über Theaterfimmel“: Ein nachgelassener Roman über „jene seltsame Sucht, die Ende des achtzehnten Jahrhunderts eine ganze Generation ergreift: in die Komödie zu gehen oder möglichst selbst auf der Bühne zu stehen.“
    August Wilhelm Iffland, Das Leben des Soufleurs Leopold Böttger (Röhrig Universitätsverlag)

  • „Fremd bleiben“: Schriftstellerin Barbara Honigmann erzählt von ihrem Vater: „Ein intensives, auch abgrundtief trauriges Buch.“
    Barbara Honigmann, Georg (Hanser)

  • „Die neuen Leiden des wahren Ichs“: Mit seinem neuen Buch will Francis Fukuyama erklären, „wie der Verlust der Würde die Demokratie gefährdet“. Allerdings: „Wieso man einen bösartigen Nationalismus überwinden können soll, indem man ihn bestätigt (…) – das alles verbleibt im Reich der Geister.“
    Francis Fukuyama, Identität (Hoffmann und Campe)
  • „Die Leere der Hügel, die Zeichen der Gewalt“: „Endlich gibt es Liviu Rebreanus Roman in einer Übersetzung, die ihrem Gegenstand gewachsen ist.“
    Liviu Rebreanu, Der Wald der Gehenkten (Zsolnay)
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