Danach fragen Kunden Umgeblättert heute: Francis Fukuyama über die Krise der Demokratie

Umgeblättert heute: Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

  • Morgen in der FAZ: Literaturbeilage zur Leipziger Buchmesse mit Doppelrezension zu den neuen Romanen von Jaroslav Rudis und Jáchym Topol. Ansonsten dabei: Kamel Daoud, Jan Wagner, Federico Italiano, John Wray, Max Porter, Juan S. Guse und Saša Stanišić. Bei den Sachbüchern: Michael Pollan, Erica Fischer, Andrew Roberts, Harald Jähner, Frank Biess, Johannes Krause, Daniel Mendelsohn, Martha Nussbaum, Tom Blass, Hannah Fry, Wolfgang Schivelbusch.

Neue Sachbücher

  • „Alles eine Frage der Würde?“: Francis Fukuyama untersucht die Gründe für das Wiedererstarken von Identitätsfragen in der Politik. „Doch so plausibel Fukuyamas Argumentation zunächst erscheint, so wenig stichhaltig ist sie auf den zweiten und dritten Blick.“
    Francis Fukuyama, Identität. Wie der Verlust der Würde unsere Demokratie gefährdet (Hoffmann und Campe)
  • „Ignoranz mit fatalen Folgen“: Michael Lewis zeigt, wie sehr Donald Trump den Verwaltungsapparat verachtet. „Es ist eine Stärke von Lewis‘ Buch, dass es anhand zahlreicher Beispiele plastisch zeigt, wie gefährlich diese Ignoranz für Amerika werden kann.“
    Michael Lewis, Erhöhtes Risiko (Campus)
  • „Eine Vision auf Rügen wies den Weg“: Die Tagebücher des Bildhauers Wieland Förster.
    Wieland Förster, Aus den Tagebüchern von 1958 bis 1974 (Akademie der Künste)

  • „Vom Mann, der sich in eine Bibliothek verliebte“: Gershom Scholem ist durch den Band Poetica endlich auch als literarisch versierter Kritiker, Essayist und Dichter zu entdecken.
    Gershom Scholem, Poetica (Jüdischer Verlag bei Suhrkamp)

  • „Das Streben nach Würde“: Francis Fukuyama im Gespräch über die Ursachen der Krise der modernen Demokratie.
    Francis Fukuyama, Identität. Wie der Verlust der Würde unsere Demokratie gefährdet (Hoffmann und Campe)
  • „Endlose Wagenreihung“: Albrecht Selge schickt in seinem Roman eine Frau in den Zügen der Deutschen Bahn „einer Endstation entgegen, die aber – auf die Bahn ist Verlass – erst einmal nicht erreicht wird.“ Das ist „faszinierend, weil wir fast in einen Menschen hineinkriechen und ihm beim Vergehen zuschauen.“
    Albrecht Selge, Fliegen (Rowohlt Berlin)
  • „Effi, Jenny, Mathilde und Cécile“: Eine Hörspiel-Edition zum Fontane-Jahr umfasst insgesamt acht Romane in Inszenierungen von 1948 – 1988. „Mitunter sagen die Aufnahmen dem Hörer von heute mehr über die Zeit, in der sie entstanden, als über Fontanes Zeitalter.“
    Theodor Fontane, Die große Hörspiel-Edition (DAV)

Kinder- und Jugendliteratur

  • „Zu halsig“: Eine „heitere Dialog-Geschichte“ über eine Schildkröte und eine Giraffe, deren Hals einfach zu lang ist, um ins Buch zu passen. Das ist „sprachlich und visuell“ gut umgesetzt, und von Andreas Steinhöfel „mit seiner besonderen Sprache ins Deutsche“ übertragen.
    Jory John, Roberta & Henry (Carlsen)
  • „Schleichender Schrecken“: Nina Blazon erkundet die Welt des Unheimlichen und „beherrscht in ihren Kurzgeschichten die Dramaturgie des schleichenden Schreckens“.
    Nina Blazon, Siebengeschichten (Aladin Verlag)
  • „Die Sicherheit der Serien“: In der Kinder- und Jugendbibliothek am Gasteig in München sind vor allem Buch-Serien und -Reihen beliebt.

    Taschenbücher

  • Jack Cheng, Hallo Leben, hörst du mich? (cbt)
  • Steven Herrick, Wir beide wussten, es war was passiert (Gulliver)
  • Catharina Valckx, Pfoten hoch! (MINIMAX)
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