Danach fragen Kunden Umgeblättert heute: „Es ist, als würde man das Tagebuch einer Fremden lesen“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

  • „Der lange Marsch“: Zwei Bücher zur Stunde: Sie befragen die beklemmende Aktualität der Analysen Hannah Arendts über Flüchtlinge und Staatenlosigkeit./Richard J. Bernstein: Denkerin der Stunde (Suhrkamp); Judith N. Shklar: Über Hannah Arendt (Matthes&Seitz)

  • „Ein Werkzeug gegen die Angst“: Niemand in ihrer Generation schreibt so gegenwärtig: Eine Begegnung mit der argentinischen Schriftstellerin Samanta Schweblin.
  • „Nur Realität, keine Wahrheiten, bitte!“ In ihrer fein komponierten Milieustudie dekonstruiert die Pariserin Julia Deck neubürgerliche Vorstellungen vom richtigen Leben./Julia Deck: Privateigentum (Wagenbach)
  • „Die Syntax der Einsamkeit“: Intimes Lerntagebuch einer Flaneurin in Italien. „Es ist, als würde man das Tagebuch einer Fremden lesen. Ein hoher Grad an ungeschützter und deshalb schmerzender Selbstreflexion gibt den Blick frei auf die Welt, wie sie für die Augen einer guten Beobachterin aussieht, die sich stets nur am Rande eines Geschehens befindet.“/Jhumpa Lahiri: Wo ich mich finde (Rowohlt)
  • „Jettchen wollte hoch hinaus, hoch hinaus, hoch hinaus“: Die Ungnade der leichten Verführbarkeit, mit Berlinismen abgeschmeckt./Tim Krohn: Die heilige Henni der Hinterhöfe (Kampa)

  • „Vom Licht, das verschwindet, und dem Alter, das kommt“: Auf den Bildern, die jetzt gesammelt im Steidl Verlag erscheinen, beobachtet Orhan Pamuk auch die Veränderung der politischen Stimmung in der Türkei./Orhan Pamuk:  Orange (Steidl)
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