Danach fragen Kunden Umgeblättert heute: „Es handelt sich, ganz schlicht gesagt, um einen großen, beeindruckenden Roman.“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

  • „Fußnoten und Nebengeschichten des alten Wildwest-Mythos stehen im Zentrum von Obrehts Roman“: Teá Obreht: Herzland (Rowohlt)

  • „Es handelt sich, ganz schlicht gesagt, um einen großen beeindruckenden Roman. Liest man, am Ende angekommen, dann noch einmal, nun mit geschärftem Blick, das kurze Vorwort, sieht man vielleicht auch, zumindest als Westler, die Umbruchzeit vor rund dreißig Jahren mit etwas anderen Augen“: Susanne Gregor: Das letzte rote Jahr (Frankfurter Verlagsanstalt)

„Das Celan-Paradox“: Was können wir verstehen? Im doppelten Gedenkjahr mit hundertstem Geburts- und fünfzigstem Todestag erscheinen zahlreiche neue Studien und Erinnerungen an den Dichter.

  • Helmut Böttinger: Celans Zerissenheit (Galiani)
  • Michael Eskin: Paul Celan. Erinnerungen und Briefe (Suhrkamp)
  • Thomas Sparr: Todesfuge (DVA)
  • Wolfgang Emmerich: Nahe Fremde. Paul Celan und die Deutschen (Wallstein)

  • „Parallele Düfte“: Die beiden verfeindeten Gesellschaftssysteme in West und Ost rochen unterschiedlich. Und sie kauften auch darum unterschiedliche Parfüms, wie Karl Schlögel eindrucksvoll berichtet./Karl Schlögel: Der Duft der Imperien (Hanser)

 

Kommentare (1)
  1. Ein paar Stichworte mehr zum Inhalt hätte MAN SICH SCHON GEWÜNSCHT: „Es handelt sich ganz schlicht gesagt, um einen großen beeindruckenden Roman. Liest man, am Ende angekommen, dann noch einmal, mit geschärftem Blick, das kurze Vorwort…“ Derartige Selbst-Beschnörkelungen sind platzraubend, gehen an dem Werk vorbei und heben das Ansehen der unsäglichen Schreiberin ganz und gar nicht.

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